Mallorca Wochenrückblick vom 24. bis 29. Februar 2020

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Unser Mallorca Wochenrückblick beschäftigt sich in dieser Woche unter anderem mit dem Notfallplan und den möglichen Auswirkungen des Coronavirus auf der Insel. Außerdem gibt es eine schöne Auszeichnung für den Ort Cala d’Or an der Ostküste der Insel.

Wir wünschen dir viel Spaß beim lesen.


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Montag, 24. Februar 2020

  • Palma plant Datenbank für Hundekot

    Die Inselhauptstadt Palma will mit einer ungewöhnlichen Idee gegen die nicht entsorgten Hundehaufen vorgehen. Das Rathaus überarbeitet derzeit die Gesetze zur Haustierhaltung. Dabei macht man sich auch Gedanken darüber, wie man Hundehalter stärker bestrafen kann, die die Exkremente ihrer Vierbeiner einfach auf Gehwegen und auf Wiesen liegen lassen. Inspiriert werden sie dabei von der Stadt Málaga auf dem spanischen Festland. Dort führte man im Jahr 2017 eine DNA-Datenbank für Hundekot ein. Alle Hundebesitzer mussten ihre Tiere mit deren DNA-Abdruck registrieren lassen. Sicherlich eine nette Idee um die Straßen vom Hundekot zu befreien. Wir werden dich darüber in unserem Mallorca Wochenrückblick auf dem Laufenden halten.

  • Die ersten Bewohner von Mallorca kamen vom spanischen Festland:

    Neue Mallorca Nachrichten gibt es von der Ausgrabungsstätte Cova des Moro in der Nähe von Manacor. Diese hatte Beweise geliefert, dass Mallorca vor etwa 4000 bis 4500 Jahren v. Chr. vom spanischen Festland aus besiedelt wurde. Dies geht aus einer Studie der Harvard Universität in Zusammenarbeit mit dem Institut für Evolutionäre Biologie in Barcelona hervor. Zu jener Zeit gab es in der Bronzezeit große Völkerwanderungen innerhalb des Kontinents. Bei den archäologischen Untersuchungen wurden Knochenreste mit anderen Fundstätten in Europa verglichen. Bisher hatte man vermutet, die ersten Bewohner könnten auch aus Südfrankreich gekommen sein.

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Ob aus Neugier oder eines Besiedlungswunsches, die ersten Menschen kamen um 4000 – 4500 v. Chr. auf die Insel. Foto: (C) Dream of Mallorca

Dienstag, 25. Februar 2020

  • Mallorca Neuigkeiten bezüglich des Coronavirus

    Auch auf Mallorca wächst die Sorge einer Ausbreitung des Coronavirus. Welche Auswirkung die weltweite Gesundheitslage auf die Hauptsaison haben wird, ist derzeit jedoch noch völlig unklar. Bei den Buchungen für Kreuzfahrtschiffe gibt es europaweit schon einen Buchungseinbruch von 50 Prozent. Für das Ostergeschäft haben viele Hoteliers auf Mallorca die Befürchtung, dass es in diesem Jahr deutliche Rückgänge an Gästen geben wird. Durch die Feiertage in Deutschland war das verlängerte Wochenende in den letzten Jahren immer ein hervorragender Startschuss in die Hauptsaison. Auch gibt es derzeit für die Insel kaum Buchungen aus Asien. In China ist das Bestreben nach einer Reise derzeit völlig zum erliegen gekommen. Dies melden auch die spanischen Hotelketten, die in dem asiatischen Land aktiv sind und dort Hotels betreiben.

Für den balearischen Tourismusminister, Iago Negueruela, gibt es jedoch derzeit für die Urlauberinseln Ibiza und Mallorca keine Anzeichen, dass das Coronavirus negative Auswirkungen auf die Hauptsaison haben wird. Laut seiner Aussage sei man gut vorbereitet und im ständigen Kontakt mit den Gesundheitsbehörden in Madrid. Gute Mallorca News gibt es unterdessen von dem britischen Residenten auf Mallorca. Er war positiv auf das Virus getestet worden und lag über eine Woche im Universitätskrankenhaus Son Espases (wir berichteten in unserem Mallorca Wochenrückblick). Mittlerweile konnte er wieder zum Glück als geheilt entlassen werden.

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Welche Auswirkungen das Corona-Virus für Mallorca und die Urlaubersaison haben wird ist derzeit noch völlig unklar. Foto: (C) Dream of Mallorca

Mittwoch, 26. Februar 2020

  • Balearen-Regierung will Kreuzfahrtschiffe begrenzen

    Es wird in Palma schon eine ganze Weile darüber diskutiert, wie man mit den vielen Touristen durch die Vielzahl an Kreuzfahrtschiffen im Sommer umgehen will. Besonders groß ist der Ansturm, wenn an manchen Tagen bis zu vier große Touristenschiffe gleichzeitig im Hafen liegen. Die Regierung ist dazu seit einiger Zeit in Gesprächen mit den großen Reedereien. Da es aber bisher keine Einigung gibt, will man nun die Hafenbehörde auffordern, für das Jahr 2022 keine Reservierungen mehr für Anlegestellen entgegenzunehmen. Dazu wird ein Dringlichkeitsantrag beim Verwaltungsrat der Hafenbehörde eingereicht. Mit diesem Moratorium möchte man die stockenden Verhandlungen beschleunigen und zu einer gütigen Einigung kommen. Ganz verbieten möchte man die Kreuzfahrtschiffe aber nicht, allerdings will man zum einen die Menge an Schiffen begrenzen und zum anderen eine bessere Verteilung der Liegezeiten anstreben.

  • Auszeichnung für Cala d’Or:

    Das bekannte Reiseportal Tripadvisor zeichnet jedes Jahr im Rahmen der „Travellers Choice Awards“ die besten Strände, die beliebtesten Reiseziele, die gefragtesten Reiseziele und die aufstrebendsten  Urlaubsorte aus. In der letztgenannten Kategorie hat Cala d’Or an der Ostküste von Mallorca den 18. Platz belegt. Der Ort sei mit seinen vielen Möglichkeiten für Familien und Kindern, aber auch für Paare ein wahres Paradies. Die schönen Buchten und die Natur sind ebenso wichtige Bewertungskriterien gewesen. Hier gehts zum Ranking von Tripadvisor.

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Die Cala Esmeralda, eine von vielen Buchten in Cala d’Or. Foto: (C) Dream of Mallorca

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 Donnerstag, 27. Februar 2020

  • Öffentlicher Nahverkehr immer beliebter

    Erfreuliche Mallorca News gibt es vom öffentlichen Nahverkehr auf der Insel. Denn dieser findet einen immer größer werdenden Zuspruch. In den letzten vier Jahren ist die Zahl der Nutzer von Bus und Bahn um insgesamt 29 Prozent gestiegen. Dies geht aus den in dieser Woche von der Balearen-Regierung veröffentlichten Zahlen hervor. Demzufolge nutzen 16,5 Millionen Menschen im Jahr 2019 die öffentlichen Verkehrsmittel (2015 waren es noch 12,8 Millionen). In diesen Zahlen sind allerdings die Stadtbusse von Palma nicht mit eingerechnet. Laut dem Verkehrsministerium der Balearen ist dafür insbesondere die weitere Elektrifizierung der Bahn sowie das bessere Angebot an Überlandbussen verantwortlich. So gibt es mittlerweile ein vielfältiges Busangebot vom Flughafen zu den beliebtesten Küstenregionen.

  • Gute Mallorca News von der Ostküste. Cala Millor beseitigt Flutschäden jetzt selbst

    Wie wir in unserem letzten Mallorca Wochenrückblick berichtet haben, reichen die Hilfsgelder der spanischen Regierung bei Weitem nicht aus, um die Sturm- und Flutschäden des letzten starken Unwetters zu beseitigen. In Cala Millor wird jetzt der Strand mit Hilfe von Haushaltsgeldern der zuständigen Rathäuser instand gesetzt. Am Mittwoch wurde damit begonnen die großen Steine zu entfernen und den wenig übrig gebliebenen Sand auf der Fläche zu verteilen. Die zuständigen Stadtverwaltungen von Son Servera und Sant Llorenç reagieren damit auf die Befürchtung vieler ansässiger Hotels, dass der Strand zum Beginn der Hauptsaison nicht nutzbar wäre. Schon jetzt gibt es ausbleibende Buchungen für den beliebten Urlaubsort. Einige Hoteliers hatten sich daher entschlossen zu Ostern noch nicht zu öffnen und die Hauptsaison später zu beginnen.

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Auch in diesem Sommer soll der weitläufige Strand von Cala Millor wieder viele Urlauber anlocken. Foto: (C) Dream of Mallorca

Freitag , 28. Februar 2020

  • Mallorcas Notfallplan gegen das Coronavirus

    Obwohl es auf Mallorca erst einen Fall des Coronavirus gab, bereitet man sich auch auf der Insel auf weitere Infektionen vor. In einem vorgestellten Notfallplan ist nun eindeutig geklärt, wie Erkranke behandelt werden sollen. So ist vorgesehen, dass infizierte die nur wenige Symptome zeigen und in gutem Gesundheitszustand sich befinden, isoliert zu Hause behandelt werden dürfen. Auf eigenen Wusch ist aber eine Einlieferung in ein Krankenhaus jederzeit möglich. Bei Urlaubern, die positiv auf das Virus getestet werden, ist allerdings eine Einweisung in ein Krankenhaus vorgeschrieben. Außerdem wird anschließend ermittelt, mit welchem Personenkreis sie Kontakt hatten und ob sie vielleicht sich schon zu Hause angesteckt haben. Menschen die Symptome aufweisen, müssen isoliert im Hotelzimmer bleiben bis das Testergebnis feststeht. Ob ein Hotel ganz unter Quarantäne gesetzt wird (wie zuletzt auf der Kanareninsel Teneriffa), soll von Fall zu Fall individuell entschieden werden.

  • Balearen verabschiedet Maßnahmen gegen Wohnungsnot:

    Am Freitag hat die Balearen-Regierung ein Maßnahmenpaket gegen den Wohnungsnotstand auf Mallorca beschlossen. Damit möchte man einkommensschwache Bürger und Familien unterstützen und so den sozialen Wohnungsbau fördern. Unter anderem sehen die neuen Gesetze vor, dass vor einer Zwangsräumung die Banken und Fonds eine Sozialmiete anbieten müssen. Diese darf nicht höher als 30 Prozent des Einkommens sein. Die Regierung räumt sich außerdem ein Vorverkaufsrecht von zwangsgeräumten Wohnungen ein, um diese anschließend sozial schwachen Mietern anzubieten. Außerdem werden unvollendete Bauprojekte unterstützt, sofern daraus Sozialwohnungen entstehen. Ungenutzter öffentlicher Baugrund soll auf seine Eignung zum preiswerten Wohnungsbau überprüft werden. Die Maßnahmen treten mit der Veröffentlichung des Gestzesblatt Mitte März in Kraft.


Samstag, 29. Februar 2020

  • Zweiter Fall des Coronavirus auf Mallorca

    Am Samstag wurde ein weiterer Fall des Coronavirus auf Mallorca bestätigt. Eine Frau wurde am Donnerstag mit Symptomen in das Krankenhaus Son Espases eingeliefert. Der anschließend durchgeführte Test bestätigte eine Infizierung mit dem Virus. Die Frau war im Februar in Norditalien unterwegs, wo es zahlreiche Ansteckungen gibt. Die Familienmitglieder werden jetzt auch intensiv untersucht. Das Gesundheitsamt versucht derzeit zu ermitteln, mit wem die Frau in den letzten Tagen Kontakt hatte.

  • „Benimmregel-Dokument vorgestellt

    Mehrmals berichteten wir schon in unserem Mallorca Wochenrückblick von den beschlossenen Benimmregeln für die kommende Hauptsaison. Ebenso hatten wir in einem Blog-Post alles wichtige dazu zusammengefasst. Nun wurde das Dokument vorgestellt, was Urlauber (ab 18 Jahre) in den entsprechenden Gebieten an der Playa de Palma und in Magaluf bei ihrer Ankunft im Hotel unterschreiben sollen. Dies dient zum einen der Information für die Touristen und zum anderen der Absicherung der Hotels. Denn auch den Unterkünften drohen heftige Geldstrafen, wenn sie die Urlauber bezüglich des Alkoholkonsums nicht in gewisse Schranken weisen. Und so sieht das Dokument aus:

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Dieses Dokument müssen alle Urlauber in den entsprechenden Gebieten an der Playa de Palma und in Magaluf unterschreiben. Quelle: Inselradio Mallorca

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Quellen:

Mallorca-Magazin, 
Mallorca-Zeitung, 
Inselradio Mallorca

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