Mallorca Wochenrückblick vom 22. bis 27. Juni 2020

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Mallorca etabliert sich in Zeiten von Corona als sicheres Reiseziel in Europa. Davon konnten sich in dieser Woche auch das spanische Königspaar überzeugen. Doch nicht alles ist derzeit perfekt. Wegen den geschlossenen Diskotheken gibt es heftigen Streit.

Dies und noch viele weitere interessante Neuigkeiten bekommst du in unserem Mallorca Wochenrückblick.

Der Hafen von Palma de Mallorca
Blick vom Castell de Bellver hinunter nach Palma – Picture by Dream of Mallorca

Montag, 22. Juni 2020

Mallorca sicherstes Reiseziel in Europa

Bei einer Podiumsdiskussion am Sonntagabend machten hochrangige Vertreter von verschiedenen Reiseveranstaltern deutlich, dass Mallorca derzeit die am besten positionierte Reisedestination in Europa sei. Man ist sich der Verantwortung bezüglich dem Schutz der Urlauber bewusst und hat mit einem hohen Aufwand viele Maßnahmen erfolgreich umgesetzt. Es sei wichtig für die Insel, den Tourismus wiederzubeleben. Die Corona-Pandemie ist für die Branche das schlimmste was passieren konnte.

Eingeladen hatten die Konzerne DER Touristik, Iberostar und Condor. Unter den geladenen Gästen waren auch etwa 130 Reisebüromitarbeiter, die sich über die erfolgreiche Umsetzung der Sicherheitsmaßnahmen ein Bild machen konnten. Nach den Prognosen vieler Experten wird man zwar erst in zwei Jahren wieder das Buchungsniveau von 2019 erreichen, mit etwa 50 Prozent gegenüber dem letzten Jahr wird man nach dem Lockdown zufrieden sein müssen. Alle Hotels werden zudem in diesem Jahr nicht mehr öffnen können. Bei den Häusern die wieder Gäste empfangen werden, wird es jedoch wegen dem nötigen Mindestabstand vorerst bei einer maximalen Auslastung von 70 Prozent bleiben.

Auch die balearische Gesundheitsministerin Patricia Gómez war an diesem Abend vor Ort. Sie erläuterte den Anwesenden das Gesundheitskonzept für die Insel mit allen Vorkehrungen und dem genauen Ablauf was passiert, wenn es doch zu einer weiteren Infektion kommen sollte. Sie machte deutlich, dass Mallorca für alle Eventualitäten hervorragend vorbereitet sei. Der Präsident des deutschen Reiseverbandes sagte im Anschluss, dass Mallorca zeigt, wie ein schöner Urlaub auch in Zeiten von Corona verbracht werden kann.

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Springbrunnen vor der Kathedrale in Palma de Mallorca.
Mallorca ist gut auf die Touristen vorbereitet und gilt derzeit unter vielen Experten als sicherstes Reiseziel in Europa.

Dienstag, 23. Juni 2020

Neuigkeiten von den Mallorca-Airlines

Eurowings wird ab diesen Samstag (27. Juni) wieder ihr Basis auf Mallorca aktivieren. Zwar waren auch während des Lockdowns einige Maschinen der Airline von deutschen Städte auf die Insel geflogen, durch die verschiedenen Sicherheitsregeln waren diese Flieger aber fast ausschließlich nur den Personen mit Wohnsitz auf Mallorca vorenthalten. In Zukunft wird es nun wieder für alle die Möglichkeit geben. Verbindungen gibt es zum Beispiel von den Flughäfen Düsseldorf, Stuttgart, Köln/Bonn, Hamburg, Dresden, Baden-Baden, Berlin, Halle-Leipzig, Nürnberg, Hannover oder auch München. Bis Ende Juli wird der Flugplan Stück für Stück erweitert so dass dann wöchentlich 168 Flieger von Eurowings um Landeerlaubnis auf dem Palma Airport bitten.

Interessante Nachrichten gibt es auch von der Preisfront. Der Chef der irischen Fluggesellschaft Ryanair, die in den letzten Jahren auch verstärkt auf Mallorca vertreten war, kündigte in einem Interview mit dem „Spiegel“ einen Preiskampf an. Man wolle die eigenen Flugzeuge voll ausgelastet durch die Lüfte schicken. Dies gehe derzeit nur über sehr attraktive Preise. Ab dem 1. Juli plant die Airline wieder die in den letzten Monaten gestrichenen Verbindungen aufzunehmen. Wir sind gespannt auf die Preisentwicklung in den nächsten Wochen und werden dich in unserem Mallorca Wochenrückblick weiterhin darüber informieren.

Strände blieben zur Johannisnacht leer

Ende Juni wird traditionell auf Mallorca die Johannisnacht (Nit de Sant Joan) gefeiert. Es ist eines der beliebtesten Feste auf der Insel und läutet mit der Sonnenwende den Sommer ein. In den letzten Jahren gab es dazu immer fröhliche Feste und Zusammenkünfte an den Stränden. Familien und Freunde trafen sich um bei Lagerfeuer, Musik und Tanz die Johannisnacht zu feiern. In diesem Jahr viel dies leider zum Teil der Corona-Pandemie zum Opfer. Die Strände wurden von den Behörden gesperrt und die Einhaltung von der Polizei kontrolliert. Die Menschen nahmen dies mit viel Verständnis auf, will doch niemand nochmals einen Lockdown oder eine Heimquarantäne durchmachen. Ab dem 1. Juli sind dann auf Mallorca öffentliche Feste unter bestimmten Auflagen wieder erlaubt.

Leere Playa de Palma auf Mallorca
Zur Johannisnacht blieben die Strände auf Mallorca in diesem Jahr leer.

Mittwoch 24. Juni 2020

Baustopp in Cala Ratjada

Die schöne Promenade von Cala Ratjada hinüber zur Cala Gat wird in diesem Sommer wohl doch noch nicht fertig werden. Nachdem der Aufbau des durch die Sturmflut „Gloria“ im Februar stark zerstört Weges wegen Corona mehrmals unterbrochen werden musste, sorgt diesmal eine Anzeige der Umweltschutzorganisation „GOB“ für einen Baustopp. Nach deren Behauptungen hat die Gemeinde Capdepera die Promenade nicht nur wieder aufgebaut, sondern es wurde die Linienführung so stark verändert, dass es einem neuen Weg gleichkommt. Mit dieser Veränderung sei gegen das Küstenschutzgesetz verstoßen worden. Wann es zu einer endgültigen Klärung und damit zum Weiterbau kommen kann ist derzeit völlig unklar. Die ansässigen Anwohner und Restaurantbetreiber hatten gehofft, dass die Belästigung durch die Baustelle mit der anvisierten Fertigstellung im Juli vorbei wäre. Leider müssen sich nun alle weiterhin gedulden.

Langer Fußmarsch zum Strand-Geheimtipp

Wenn du bisher auf der Straße Ma-4014 zwischen Portocolom und Porto Cristo unterwegs warst, konntest du ganz schnell erkennen wo der Weg zur beliebten und als „Geheimtipp“ geltenden Cala Varques abgeht. Nämlich genau dort, wo die ganzen wilden Parker am Straßenrand standen. Diesen gefährlichen Umstand hat der Inselrat von Mallorca jetzt den Kampf angesagt. Man möchte in diesem Bereich nun gelbe Linien am äußeren Rand ziehen (Zeichen für Parkverbot), mehrere Verbotsschilder und auch Holzbalken aufstellen. Dadurch wird es in Zukunft für die Autofahrer unmöglich dort zu parken.

Wer es trotzdem irgendwie schafft und sein Auto illegal abstellt, wird entweder abgeschleppt oder bekommt ein saftiges Bußgeld, was die Urlaubskasse erheblich schmälern wird. Was bleibt ist der (fast immer volle) kleine Parkplatz in der S-Kurve. Außerdem gibt es die Möglichkeit, sein Fahrzeug im Bereich der Cala Romantica abzustellen und dann hinüber zur Cala Varques zu wandern. Ebenso möchte der Inselrat in diesem Sommer härter gegen die möglichen Betreiber der illegalen Strandbars vorgehen.

Naturstrand Cala Varques auf Mallorca
Zur Cala Varques musst du in Zukunft einen weiteren Weg in Kauf nehmen.

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Donnerstag, 25. Juni 2020

Sensoren regeln den Strandzugang

Wie in Zeiten von Corona verhindert werden soll, dass die Strände im Sommer wieder überquellen, kannst du derzeit schon am Stadtstrand Ciutat Jardí in Palma erleben. Denn dort gibt es seit dieser Woche am Zugang zwei Sensoren, die fleißig zählen wieviele Menschen den Strand betreten oder wieder verlassen. Wird es zu voll und es kann dadurch der nötige Mindestabstand nicht mehr eingehalten werden, schlägt das System Alarm und die Behörden können schnell und effektiv den Zugang entweder begrenzen oder sogar den ganzen Strand sperren lassen.

Die Persönlichkeitsrechte der Besucher werden aber bewahrt, da weder Bild- noch Videoaufnahmen gemacht werden. Die Installation gilt als Pilotprojekt des Technologieunternehmens Ibetec und zeigt, dass Mallorca sich Gedanken über eine Saison mit vielen Touristen macht. Werden genügend positive Erfahrungen mit dem System gesammelt, können so damit Stück für Stück eine Vielzahl der Strände auf Mallorca ausgestattet werden.

Königlicher Besuch an der Playa de Palma

In Begleitung der spanischen Tourismusministerin Reyes Maroto, besuchte König Felipe VI. am Donnerstag mit seiner Gattin Letizia die Playa de Palma auf Mallorca. Dort sprach er zuerst im Iberostar-Hotel Cristina mit Vertretern von Gewerkschafts- und Arbeitgeberverbänden sowie verschiedenen Politikern. Begrüßt wurden sie dort von der balearischen Ministerpräsidentin Francina Armengol. Hauptthemen waren natürlich die unterschiedlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Tourismus, bekanntlich der wichtigste Wirtschaftssektor der Insel. Außerdem war es den Unternehmen ein großes Anliegen, anhand der Situation auf eine Verlängerung der Kurzarbeiterregelung ERTE hinzuweisen.

Im Anschluss der Diskussion machte das Königspaar einen ausgiebigen Spaziergang über die Promenade der Playa de Palma. Die Urlauber am Strand sowie die Besitzer der ansässigen Läden staunten nicht schlecht und machten eine Vielzahl von Bildern des königlichen Besuchs. Letizia und Felipe ließen es sich nicht nehmen, mit den Schaulustigen ins Gespräch zu kommen. Dies bestätigte nochmals die Nahbarkeit des spanischen Königshauses, wodurch sie in Spanien auch eine große Beliebtheit besitzen. Danach informierten sie sich noch über die Umsetzung der neuen hygienischen Standards der Hotels. Dazu besuchten sie das Hotel RIU Concordia, was auch beim Pilotprojekt in der letzten Woche teilgenommen hatte.

Hotel Iberostar Cristina an der Playa de Palma
Das Iberostar Cristina war Treffpunkt zwischen dem Königspaar und den Vertretern von Arbeitgeber- und Gewerkschaftsverbänden.

Freitag, 26. Juni 2020

Illegale Veranstaltungen umgehen das Partyverbot

Aus Angst, der Partybetrieb auf Mallorca könnte zu einem neuen Corona-Herd wie im österreichischen Ischl werden, hat die balearische Regierung entschieden, alle großen Diskotheken und Bars weiterhin geschlossen zuhalten. Keiner möchte derzeit die wiedergewonnene Freiheit und das leichte Aufblühen des Tourismus gefährden. Die Inhaber der Partytempel wie Bierkönig oder Megapark sehen die Gefahr natürlich aus ihrer Sicht ganz anders (wir berichteten in unserem vorletzten Mallorca Wochenrückblick).

Derzeit stehen die Unternehmen im regelmäßigen Austausch mit den Behörden. Auch eine mögliche Klage wird vorbereitet. Denn durch das Ende des Alarmzustandes und dem Übergang in die sogenannte „neue Normalität“ gibt es theoretisch keine Gesetze mehr, die das Öffnen der Diskotheken verbieten. Auch besitzen die Lokale entsprechende Lizenzen, die auch den Ausschank von Getränken erlauben. So könnte man derzeit dort auch zum Beispiel ein Café betreiben, was allerdings nicht im Sinne des jeweiligen Geschäftsmodels wäre.

Durch die wegbleibenden Partyurlauber haben auch die ansässigen Restaurants mit großen Umsatzeinbußen zu kämpfen. Viele befürchten hinter vorgehaltener Hand, dass man die Corona-Krise jetzt auch dazu nutzt, die Playa endgültig weg vom Partyimage und hin zum luxuriösen Tourismusgebiet entwickeln zu können.

Die Partymisere an der Playa de Palma machen sich mittlerweile viele Finca- und Grundstücksbesitzer zu Nutze und bieten private Großpartys an. Dort gibt es weder Einlaßbeschränkungen noch Abstandsregelungen. Diesen Umstand monierte in dieser Woche der Vorsitzende der balearischen Nachtlokale, Jesús Sánchez. Er forderte Politik und Polizei dazu auf, schärfer gegen diese Feiern vorzugehen. Es könne nicht sein, dass man die regulären Diskotheken geschlossen hält, aber vor privaten und nicht genehmigten Veranstaltungen die Augen verschließt. So gab es in letzter Zeit zum Beispiel am Paseo Marítimo des Öfteren größere Menschenansammlungen mit viel Musik und Alkohol. Auch sind regelmäßig Werbeflyer im Umlauf, die für Poolpartys mit Getränken und Speisen zum Komplettpreis werben.

Der Ballermann 6 auf Mallorca an der Playa de Palma
Nix los am „Ballermann“. Dafür steigt die Anzahl illegal durchgeführter Großpartys.

Samstag, 27. Juni 2020

Flughafen-Bilanz und Ausblick für die nächsten Tage

Das zuletzt durchgeführte Pilotprojekt war auch für den Flughafen in Palma eine ganz neue Herausforderung. Mussten doch bei allen ankommenden Passagieren die Körpertemperatur gemessen werden. Das Ergebnis war in allen Fällen zum Glück negativ. Im Zeitraum zwischen dem 15. und 24. Juni sind insgesamt 2200 deutsche Urlauber auf die Insel gekommen. Für diese Anzahl landeten 15 autorisierte Maschinen am Flughafen. Im Vergleich zu den letzten Jahren, wo es an einem Junitag etwa 800 bis 900 Flugbewegungen gibt, war das für den drittgrößten Flughafen von Spanien natürlich sehr ungewöhnlich.

Durch das Ende des Alarmzustandes am 21. Juni wird es aber jetzt von Tag zu Tag mehr werden. Wurde in den letzten Monaten nur ein Terminal bedient, öffnet man die anderen nun wieder Stück für Stück. Schon an diesem Wochenende sind bis einschließlich Montag mehr als 360 Starts und Landungen vorgesehen.


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