Die wichtigsten Mallorca News der Woche.

An dieser Stelle bekommst du jedes Wochenende die wichtigsten Mallorca Nachrichten der letzten 7 Tage. Erfahre bei uns, was es Neues von deiner Lieblingsinsel gibt. So verpasst du keine Mallorca News mehr und bist immer bestens informiert.


Mallorca News und Mallorca Nachrichten vom Reiseportal Dream of Mallorca

Woche vom 11. bis 17. Januar 2020


Neue und wichtige Corona-Regeln

Geänderte Einreiseregelung nach Deutschland

Wichtige Mallorca News für alle Inselfans. Ab dieser Woche gelten neue Einreiseregeln nach Deutschland bei Rückkehrern aus sogenannten „Hochinzidenzgebieten“. Dazu zählt derzeit auch Mallorca. Neu ist nun, dass man bei der Ankunft in Deutschland einen aktuellen (nicht älter als 48 Stunden) Corona-Test dabeihaben muss. Dies gilt es unbedingt zu beachten, denn die Kontrolle geschieht schon beim Check-In durch die Airline. Zusätzlich und unabhängig vom Testergebnis, muss man nach Ankunft in Deutschland in eine 10-tägige Quarantäne (außer in Nordrhein-Westfalen). Diese Quarantäne kann frühestens nach 5 Tagen durch einen weiteren negativen Test beendet werden. Die Bundesregierung plant dazu, für die nächsten Tage einen SMS-Service über die Mobilfunkbetreiber bereitzustellen. Darin sollen dann sowohl Einreisenden Deutschen, wie auch ausländischen Gästen in der jeweiligen Sprache Informationen zu den Corona-Regeln mitgeteilt werden.

Verschärfte Maßnahmen auf Mallorca

Auf der Insel selbst wurden die Regeln in dieser Woche noch einmal ausgeweitet. Der eigene Haushalt muss nun für die nächsten Wochen unter sich bleiben. Vereinzelte Ausnahmen gibt es hier aber. So dürfen Paare, die nicht zusammenleben, sich gegenseitig besuchen. Auch für Kinder von getrenntlebenden Eltern gelten Ausnahmen sowie ebenso für Pflegebedürftige. Besonders hart trifft es die Gastronomie. Diese dürfen nun auch nicht mehr ihre Außenterrassen bewirtschaften und müssen komplett schließen. Zwar dürfen sie weiterhin einen Lieferservice und einen Frei-Haus-Verkauf anbieten, ob dies aber vor der Pleite schützt ist sehr fraglich. Große Einkaufszentren und Einzelhandelsgeschäfte mit einer Fläche über 700 Quadratmetern sowie alle Fitness-Studios sind ebenfalls von den Zwangsschließungen betroffen. Lebensmittelgeschäfte bleiben weiterhin unabhängig von ihrer Größe geöffnet.

Weitere Veränderungen gibt es unter anderem bei der Benutzung des öffentlichen Nahverkehrs. In den Zügen gibt es nur noch vereinzelte Stehplätze. Diese sind direkt dafür gekennzeichnet. Sind diese belegt, muss man hoffen noch einen freien Sitzplatz zu bekommen. In den Bussen gibt es für die nächste Zeit nur noch Sitzplätze. Außerdem bittet die Balearen-Regierung die Fahrgäste sich nicht untereinander zu unterhalten. Dies soll das Ansteckungsrisiko mindern. Ebenso ist der Verzehr von Speisen und Getränken in den Fahrzeugen nicht gestattet. Die Maskenpflicht besteht selbstverständlich nach wie vor.

Genauso wie in Deutschland, so hat man auch auf Mallorca mittlerweile große Mühe alle Regeln aktuell zu kennen. Wir haben deshalb alle derzeit gültigen Maßnahmen für dich zusammengefasst. Auf unserer Seite „Alle Corona Maßnahmen auf Mallorca“  versuchen wir nun täglich alle neuen Corona-Regeln für dich zusammenzustellen. So hast du für deine Reise immer alle nötigen Informationen und alle Mallorca Nachrichten zur Hand.


Mit Hilfe von Spenden die Armut verringern

Leere Straße in Magaluf
Fehlende Einnahmen treiben die auf Mallorca lebenden Menschen in die Armut

Schon in der letzten Woche haben wir in unseren Mallorca News über die steigende Armut und der hohen Arbeitslosigkeit auf Mallorca berichtet. Auch die Schlangen an den Lebensmittelausgaben der Hilfsorganisationen werden von Woche zu Woche länger. Dies betrifft ebenso Gegenden, die zu den Reichsten auf der Insel zählen. In der Gemeinde Calvià zum Beispiel stieg die Zahl der Bedürftigen seit September um ganze 80 Prozent. 

Wenn du mit einer Spende helfen möchtest, so gibt es auf Mallorca verschiedene Möglichkeiten. Die liebe Karin von VIVA MALLORCA hat 8 Organisationen recherchiert, die mit ihrer Arbeit sinnvoll helfen und dringend Unterstützung brauchen. Wir haben ihren umfangreichen Artikel als Gastbeitrag bei uns veröffentlichen dürfen. Hier bekommst du einen guten Einblick über die Hilfsmöglichkeiten auf deiner Lieblingsinsel. >> HIER geht’s zum Artikel << 


Schließung der Gastronomie schlägt hohe Wellen

Leere Playa de Palma auf Mallorca
Die leere Playa de Palma im Sommer 2020

Trotz Verbot: Gastronomen demonstrieren in Palma

Obwohl von der Balearen-Regierung wegen den nicht einzuhaltenden Abstandsregeln und einer hohen Ansteckungsgefahr verboten, sind am Dienstagvormittag etwa 4000 Menschen in der Inselhauptstadt Palma auf die Straße gegangen. Sie wollten auf die existenzbedrohende Situation für die Unternehmen und deren Beschäftigten in der Gastronomiebranche aufmerksam machen. Nach den neuen Regeln (siehe oben) bleibt ihnen jetzt nur noch der Lieferservice und der Straßenverkauf übrig. Letzterer ist aber den Lokalen in den großen Einkaufszentren wegen deren Schließung nicht möglich. Daher forderten sie eine schnelle Lockerung der getroffenen Maßnahmen.

Außerdem wird kritisiert, dass es keine staatliche Hilfe gibt. Im Gegensatz zu Deutschland, wo Restaurants etwa 75 Prozent des letztjährigen Umsatzes erstattet bekommen, gibt es in Spanien für die Lokale bisher keinen Ausgleich. Man fühlt sich deswegen von der Regierung im Stich gelassen und sich seinem Schicksal ausgeliefert. Einige der Demonstranten forderten sogar den sofortigen Rücktritt der balearischen Ministerpräsidentin, Francina Armengol.

Die Demonstranten zogen erst zum Regierungssitz und dann anschließend zum balearischen Parlament. Durch den Menschenauflauf gab es einige Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt, da zeitweise der Paseo Marítimo blockiert wurde. Obwohl die Protestaktion nicht genehmigt war, verhielt sich die Polizei sehr defensiv und deeskalierend. Trotzdem wird nun gegen die Organisatoren ermittelt. Sie müssen mit einem erheblichen Bußgeld rechnen.

Gaststätten müssen Parkplätze räumen – Hilfe in Sicht

Weiter geht der Ärger auch für einige Restaurantbesitzer bezüglich ihren jetzt nicht mehr genutzten Außenflächen. Bisher durften sie in den Corona-Zeiten mit einer Ausnahmegenehmigung die Parkbuchten vor ihren Lokalen als Terrassen nutzen, um somit weitere Gäste bedienen zu können. Allerdings war dies an die Bedingung geknüpft, sollte das Restaurant 3 Tage schließen, müssen die Parkflächen wieder frei geräumt werden. Dieser Umstand ist nun mit den neuen Corona-Regeln gegeben. Ebenso fordern jetzt viele Anwohner eine schnellstmögliche Nutzung der Parkplätze. Gerade in der Innenstadt ein verständlicher Wunsch, da im Zentrum von Palma die Parkmöglichkeiten sowieso schon sehr gering sind. Die Stadt hat nun den Restaurantbetreibern eine dreitägige Frist gesetzt. Sollten die Flächen dann nicht geräumt sein, droht ihnen ein Bußgeld.

Trotz aller Schwierigkeiten für die Gastronomen auf Mallorca, gibt es jetzt einen zarten Hoffnungsschimmer und positive Nachrichten. Die Balearen-Regierung teilte am Freitag mit, dass alle Unternehmen, die wegen den Corona-Verordnungen schließen müssen, eine monatliche Hilfe von 1500 Euro vom Staat erhalten. Den Anspruch darauf haben auch Fitness-Studios und andere Branchen, die wegen den verordneten Schließungen keinerlei Einnahmen haben. Der Betrag ist zwar nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber zumindest ein kleiner Anfang. Ebenso wird den Betroffenen keine Müllgebühren in Rechnung gestellt werden. Die Unterstützung ist vorerst für das gesamte 1. Quartal geplant.

Nach diesem Beschluss haben einen Tag danach auch die Hoteliers Ansprüche angemeldet. Die Hotelverbände FEHM und ACH machten noch einmal deutlich, dass die Hotelbranche das Rückgrat des Tourismus sei und forderten von der Regierung ein Rettungspaket.


Wann wird endlich wieder Urlaub möglich sein?

Strand Cala Marstall auf Mallorca
Wann wird man endlich wieder diese schönen Strände besuchen können?

Viele Fragen bekommen wir wöchentlich auf unserer Facebook- oder Instagramseite zur Insel Mallorca gestellt. Eine Frage wird dabei derzeit am meisten gefragt: Wann kann man endlich wieder bedenkenlos auf die Insel reisen? Leider wissen wir das auch nicht. Deswegen haben wir immer unsere Augen und Ohren offen, was Experten und Politiker so glauben und sagen. Die Zeit im letzten Sommer und im Herbst hat aber gezeigt, dass man den Verlauf der Pandemie nicht vorhersagen kann. Trotzdem wollen wir dir die neuesten Meinungen zum Thema Urlaub 2021 vorstellen.

Wird Pfingsten der Start in die neue Saison?

In dieser Woche äußerte sich der Tourismusbeauftrage der Bundesregierung Thomas Bareiß (CDU) zu den Aussichten im Reisesektor. Er könne sich noch nicht vorstellen, dass es im Tourismus in den nächsten zwei bis drei Monaten eine deutliche Besserung geben wird. Seiner Meinung nach wird es erst ab Pfingsten eine Wiederbelebung geben und sich dann die Situation bis zum Sommer entspannen. Es wird dann auch durch die Impfungen eine Sicherheit beim Reisen geben und dadurch es zu einem „ganz großen Reisezeitraum“ kommen.

Mit Impfpass freies Reisen in der EU?

Beim Thema Impfen gibt es nicht nur in Deutschland große Vorbehalte. Die Politiker, Experten und die an der Entwicklung beteiligten Firmen halten den Impfstoff für sicher. Verschiedene Meinungen gibt es aber in der Politik, ob geimpfte Personen gewisse Privilegien erhalten sollen oder nicht. Der deutsche Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) lehnt dies allerdings ab. Es würde einen Impfzwang durch die „Hintertür“ bedeuten. 

Einen deutlichen Vorstoß pro Reisefreiheit für geimpfte Menschen gab es in dieser Woche vom griechischen Ministerpräsident Mitsotakis. Sein Land will dies zwar nicht grundlegend zur Bedingung machen, eine geimpfte Person sollte aber in Europa das Recht haben, frei reisen zu können. Ebenso sieht dies der Vizechef der CSU Manfred Weber. Er argumentiert, dass es wirtschaftlich sehr wichtig für viele touristische Regionen in Europa sei. Da man durch die Impfung vorerst immun ist, geht auch keine Gefahr durch den Reisenden aus. Er plädiert aber auch für eine europäische Regelung, damit nicht jedes Land unterschiedliche Gesetze diesbezüglich erlässt. 

So sieht dies auch die EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und stimmte ihrem griechischen Kollegen zu. Sie plädiert für die Einführung eines Impf-Zertifikats. In den kommenden Wochen will sie dies mit den Staats- und Regierungschefs diskutieren.

Jetzt buchen und dann hoffen?

Viel Hoffnung gibt es auch bei vielen Insel-Fans. Laut den Reiseveranstaltern gibt es immer mehr Buchungen für diesen Sommer. Natürlich zwar noch zurückhaltend, aber der Optimismus ist Anhand der Zahlen zu spüren. Der Reiseveranstalter FTI spricht von einem „deutlichen Anstieg der Nachfrage“. Und auch DER Touristik sieht eine „positive Tendenz für Mallorca“. Laut dem deutschen Dachverband der Reisebranche DRV, wird es in diesem Jahr einen großen Nachholeffekt geben. Gerade die Insel Mallorca sei ein Sehnsuchtsort vieler Menschen. Laut TUI wird es jedoch in diesem Jahr im Vergleich zu 2019 nur etwa 80 Prozent der Angebote geben. 

Doch wie oder was soll man buchen? Viele Veranstalter bieten mittlerweile flexible Stornierungs- und Umbuchungsmöglichkeiten an. Ebenso gibt es derzeit attraktive Preise, um die Menschen wieder zum Reisen zu bewegen. Und sollte Mallorca dann im Sommer immer noch als Risikoland eingestuft werden, ist man zum Beispiel mit einer Pauschalreise gesetzlich abgesichert. Denn dann liegen „unvermeidbare und außergewöhnliche Umstände“ vor, die zu einer kostenfreien Stornierung berechtigen.

Fakt ist letztendlich eins: Noch so einen Sommer mit Lockdowns und Schließungen überlebt wohl finanziell kaum jemand auf der Insel. Kein Hotel, kein Reiseveranstalter, keine Airline, kein Restaurant, kein Bootsverleiher, kein Reisebüro und kein Angestellter in dem genannten Bereich. Uns interessiert daher deine Meinung. Würdest du dich impfen lassen um wieder frei reisen zu können? Und was glaubst du, ab wann wird man wieder unbeschwert auf die Insel dürfen? Buchst du trotzdem deinen Urlaub für dieses Jahr oder wartest du noch ab? Schreibe es uns in die Kommentare, wir sind gespannt auf deine Meinung.



Wanderhütten vorerst geschlossen

Weltkulturerbe: Das Tramuntana-Gebirge auf Mallorca
Beliebtes Wandergebiet auf der Insel: Das Tramuntana-Gebirge

Die beliebten Wanderhütten im Tramuntana-Gebirge bleiben bis mindestens Ende Januar geschlossen. Der Inselrat hat in dieser Woche das Online-Buchungssystem abgeschaltet. Begründet wird dieser Schritt mit den nicht ausreichenden Möglichkeiten, die Unterkünfte den nötigen hygienischen Bedingungen anzupassen. Die Hütten bleiben aber weiterhin besetzt und auch die Außenbereiche sind zur Rast von Wanderern nutzbar. Trotz zuletzt Belegungseinschränkungen auf bis zu 30 Prozent, wurde diese Übernachtungsmöglichkeit weiterhin nachgefragt. Die Corona-Krise hat aber auch bei den Wanderhütten seine Spuren hinterlassen. Im letzten Jahr brachen die Buchungen im Vergleich zu 2019 um 80 Prozent ein.


Aktuelle Corona-Zahlen vom Wochenende

Auf den Balearen liegt die 7-Tage-Inzidenz auf 100 000 Einwohnern derzeit bei 339,5. In den letzten 24 Stunden gab es 546 Neuinfektionen. Leider waren auch zwei neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung zu beklagen. Somit steigt die Anzahl der Verstorbenen auf den Balearen seit Ausbruch der Corona-Pandemie auf insgesamt 510 Menschen und die der bisher Erkrankten auf 44 640. In den Krankenhäusern liegen derzeit auf den Intensivstationen 126 Patienten mit Covid-19 (davon allein auf Mallorca 108).

Laut der spanischen Zentralregierung in Madrid ist derzeit aber kein Lockdown für das Land geplant. Laut dem Gesundheitsminister Salvador Illa, werde Spanien die 3. Welle auch ohne solche drastischen Maßnahmen überstehen. Am Ziel, dass 70 Prozent der Bevölkerung bis zum Sommer geimpft werden, hält die spanische Regierung fest.



Woche vom 4. bis 10. Januar 2020


Wie wird das neue Jahr? Unterschiedliche Prognosen für 2021

Was bringt das neue Jahr für Mallorca? Wie wird sich der Tourismus erholen und kann man überhaupt wieder ohne größere Restriktionen in 2021 auf die Insel reisen? Viele dieser Fragen stellen sich derzeit nicht nur die Menschen die ihren Jahresurlaub planen, sondern auch die vielen verschiedenen Veranstalter und Vermieter. Jeder hofft auf positive Mallorca News und das möglichst schnell die Infektionszahlen zurückgehen und die Impfungen Wirkung zeigen.

Der größte deutsche Reiseveranstalter TUI blickt zum Beispiel positiv ins neue Jahr. Sicherlich auch wegen der Milliarden-Finanzspritze (insgesamt 1,25 Mrd. Euro) vom deutschen Staat. Da in diesem Betrag auch eine Firmenbeteiligung von 25 Prozent enthalten ist, wird wohl auch bei einer noch längeren Pandemie der Reisekonzern nicht von der Regierung fallen gelassen. Der Vorstandsvorsitzende von TUI, Fritz Joussen, ließ sich daher auch zu einer euphorischen Aussage hinreißen. Laut seiner Meinung wird es einen „weitestgehend normalen Sommerurlaub“ geben. Der Konzern wird aber trotzdem nur 80 Prozent der früheren Reisen anbieten, um eine optimale Auslastung zu erreichen. Sollte er Recht behalten, wären das sehr gute Mallorca Nachrichten für die gesamte Reisebranche.

Für Ostern allerdings sieht der gesamte Tourismussektor auf den Balearen noch keine Entspannung. Laut dem Hotelverband FEHM wird es wohl erst im Juni wieder langsam losgehen. Man wünscht sich in der Branche sogar teilweise, dass es in den nächsten Wochen noch schärfere Maßnahmen gibt, damit die Corona-Krise nicht wieder über das ganze Jahr mitgeschleppt wird. Manche Hoffnungen, die schon für März eine Rückkehr der Urlauber prognostizieren, seien im Übrigen utopisch bei der derzeitigen Lage. Wirtschaftswissenschaftler gehen außerdem davon aus, dass es trotz der Impfungen wahrscheinlich erst im dritten Quartal des Jahres zu positiven Entwicklungen in der Reisebranche kommen wird.

Verkehrssparte mit nur verhaltender Zuversicht

Mallorca News zu den Airlines auf die Insel
Nur etwa die Hälfte der Flüge wie 2019 wird es in diesem Jahr geben.

Auch die Luftfahrtindustrie sieht noch lange kein Licht am Horizont. Laut Eurocontrol (europäischer Dachverband der Fluglotsen) rechnet man in diesem Jahr nur mit etwa 51 Prozent der Flugbewegungen im Vergleich zu 2019. Letztes Jahr sind allein in Europa insgesamt 6,1 Millionen Flüge gestrichen worden und es wurden 1,7 Milliarden Passagiere weniger befördert. Etwa die Hälfte der Maschinen mussten vorerst aus dem Betrieb genommen worden.

Sogar mit noch einer Verschlechterung der derzeitigen Situation rechnet der Präsident des Unternehmensverbandes der Yachtcharter, José María Jiménez. Schon jetzt sind in seiner Branche etwa ein Drittel der Boote und Yachten entweder von Mallorca abgezogen oder komplett verkauft worden. Viele Unternehmen seien außerdem mittlerweile Pleite und die Wasserfahrzeuge gepfändet. Seiner Meinung nach kommen die Impfungen viel zu schlecht in Gang. Aus diesem Grund wird wohl erst zum Ende der zweiten Sommerhälfte mit einem deutlichen Anstieg der Touristenzahlen zu rechnen sein. Urlauber werden wegen diesen schlechten Mallorca News wohl wenn überhaupt nur ein sehr geringes Angebot an Charteryachten in diesem Sommer zur Verfügung haben.

Keine neuen Mietwagen für die Insel

Solltest du in diesem Jahr auf Mallorca einen Mietwagen benötigen, wirst du vielleicht nicht das aktuellste Modell deiner Lieblingsmarke bekommen. Der balearische Mietwagenverband „Aevab“ teilte in dieser Woche mit, man werde wegen den schlechten Jahresaussichten die Flotte nicht modernisieren und keine neuen Fahrzeuge einkaufen. Im letzten Jahr wurden noch 50 000 Neuwagen bei den verschiedenen Autoherstellern geordert. Es folgte wegen der Coronakrise ein katastrophales Jahr für die Vermieter. Laut dem Verband rechnet man für 2021 ebenso erst in der zweiten Sommerhälfte mit zunehmenden Urlauberzahlen. Dann werden vorerst nur etwa 60 Prozent der Mietwagenflotte im Vergleich zu 2019 zur Verfügung stehen.

Angebote für 2021 schon begrenzt verfügbar

Eine Prognose ist derzeit also alles andere als leicht. Auch im letzten Jahr lagen viele Politiker, Wissenschaftler und Experten letztendlich daneben. Man kann nur hoffen, dass die in Europa sich ausbreitende englische Variante des Corona-Virus schnell eingedämmt werden kann. Sie ist laut den Virologen deutlich ansteckender. Angebote für Reisen, Hotels, Flüge und Mietwagen gibt es für dieses Jahr aber trotzdem schon. Die meisten Veranstalter haben dabei flexible Stornierungs- und Umbuchungsmöglichkeiten im Angebot. Fakt ist, wenn es wieder los geht, wird die Nachfrage schlagartig anziehen. Alle Informationen über die derzeitigen Angebote bekommst du auf unserer Reiseseite.


Mallorca News zu den neuen Corona-Maßnahmen

Es deutete sich schon am Wochenanfang an, dass die zum Wochenende auslaufenden Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verlängert werden müssen. Denn schon am Montag verbreitete die Balearenregierung auch für Mallorca keine guten Nachrichten. Derzeit gibt es nämlich bezüglich der Neuinfektionen eine regelrechte Zick-Zack-Kurve. An einem Tag werden weniger Fälle gemeldet und am nächsten Tag schießen die Zahlen wieder nach oben. Von einer Entspannung kann daher derzeit noch keine Rede sein.

Ab Dienstag dem 12. Januar wird deshalb das Leben auf Mallorca wieder heruntergefahren. Dann müssen alle Baumärkte, Geschäfte und Einkaufszentren mit einer Fläche von über 700 Quadratmetern komplett für 2 Wochen schließen. Dieser Umstand ließ am Freitag und Samstag einige lange Schlangen und Staus auf den Zufahrtsstraßen zu den Einkaufszentren entstehen. Wegen der derzeitigen kalten Wetterlage wollten sich auch noch viele mit Gasflaschen eindecken. Geöffnet bleiben dürfen ab Dienstag nur noch Läden für den täglichen Bedarf (Lebensmittel, Drogerie, Medizin usw.). Auch die Restaurants und Bars trifft es hart. Sie dürfen dann auch nicht mehr ihre Terrassen bewirten und müssen ihre Lokale komplett schließen. Zwar ist weiterhin ein Lieferservice und Außer-Haus-Verkauf gestattet, ob das aber viele Gastwirte vor der Pleite retten wird ist sehr fraglich. Ebenso dürfen weiterhin die Fitness-Studios nicht öffnen. Bei Sportveranstaltungen sind wie bisher keine Zuschauer zugelassen.

Frau mit Maske im Supermarkt
Lebensmittelgeschäfte und Supermärkte bleiben geöffnet

Auch bezüglich einer kompletten Ausgangssperre für Mallorca gibt es Nachrichten aus Regierungskreisen. Ein Verbot, nur noch für dringliche Dinge die Wohnung verlassen zu dürfen, ist derzeit nicht geplant. Es bleibt aber bei der nächtlichen Sperre von 22 bis 6 Uhr auf der Insel. Laut dem spanischen Gesundheitsminister, Salvador Illa, ist auch von der Zentralregierung in Madrid kein allgemeiner Lockdown für das ganze Land geplant. Man halte die Maßnahmen in den Autonomieregionen für ausreichend.

Schulstart nach Weihnachtsferien wird beibehalten

Etwas widersprüchlich wirkt im Vergleich zu den ganzen Maßnahmen der erneute Schulstart nach den Weihnachtsferien an diesem Freitag (8. 1.). Der Bildungsminister und die balearische Ministerpräsidentin begründeten dies damit, dass es bisher keinen Nachweis von größeren Infektionsketten in den Bildungseinrichtungen gab. Die Schulen seien somit eine sichere Umgebung. Die Lehrer, Kinder und Jugendlichen müssen allerdings den ganzen Tag (auch während des Unterrichts) in den Schulgebäuden eine Maske tragen.


Arbeitslosigkeit, Pleiten und Armut – die Folgen von Corona

Die Balearen und besonders Mallorca leben vom Tourismus. Auch wenn es in den letzten Jahren einige Gruppen gab, die die Urlauber gern von der Insel herunter haben möchten, zeigt sich gerade jetzt in der Corona-Krise, dass es ohne Touristen nicht geht. Laut dem spanischen Statistikamt beziffert sich der Totalverlust für die Balearen von Januar bis November 2020 auf satte 12 Milliarden Euro, alleine nur in der Tourismusbranche. Dies bedeutet einen Rückgang von 87,7 Prozent der Einnahmen in diesem Sektor.

Höchster Arbeitslosenanstieg in Europa

Auch wenn die Verluste schwindelerregend sind, spiegelt es nicht die wahren schlechtere Nachrichten von Mallorca wieder. Denn im Dezember war der Anstieg der Arbeitslosigkeit nirgends in Europa höher als auf den Balearen. So sind in dem letzten Jahresmonat 2020 insgesamt 84 339 Menschen ohne Arbeit gewesen. Im Vergleich zum Dezember 2019 ist dies ein Anstieg um 38 Prozent. Besonders der Einzelhandel, die Tourismusbranche und das Baugewerbe sind betroffen.

Leerer Strand von Can Picafort im Sommer 2020.
Hochsaison in Can Picafort 2020 – nur wenige Urlauber kamen auf die Insel

Durch die neuen Corona-Maßnahmen auf der Insel (siehe oben), prognostiziert außerdem der Gastronomie-Verband CAEB eine hohe Pleitewelle für die Restaurants und Bars. Viele werden nicht einmal mehr bis zum Sommer durchhalten. Schon in den letzten Wochen waren die Betriebe zu umfangreichen Hygienemaßnahmen gezwungen. So wurde die Öffnungszeit auf 18 Uhr begrenzt und es durften nur ausschließlich Terrassenplätze geöffnet werden. Der Verband fühlt sich und seine Mitglieder von der Regierung im Stich gelassen. Laut einer Pressemitteilung fordert man die Politiker auf, eine groß angelegte Impfkampagne zu starten, um schnellstmöglich die Infektionszahlen zu senken und wieder öffnen zu können. Ebenso müssten die Unternehmen stärker finanziell unterstützt werden, da die Ausfälle teilweise 100 Prozent betragen.

Steigende Armut auf Mallorca

Viel dramatischer sind allerdings die menschlichen Schicksale hinter diesen schlechten Mallorca News. So stehen viele vor den Scherben ihrer Existenz. 18 Prozent der Einwohner der Balearen leben mittlerweile an der Armutsgrenze. Die staatlichen Zahlungen zum Kurzarbeitergeld (ERTE) sind teilweise 4 Monate im Rückstand. Anders als in Deutschland gibt es keine staatlichen Hilfen zur Miete und dem Strom. Das Mindesteinkommen beträgt gerade einmal 325 Euro. So werden die Schlangen vor den verschiedenen Lebensmittelausgaben immer länger. Mittlerweile gibt es für die Hilfsorganisationen viele Bereiche wo Hilfe benötigt wird. Wenn auch du deren Arbeit unterstützen und somit den bedürftigen Menschen auf Mallorca helfen möchtest, kannst du dies zum Beispiel mit einer Spende an den gemeinnützigen Verein „HOPE Mallorca“ tun. HIER kommst du zu der Internetseite mit weiteren Informationen, auch über die aktuelle Lage auf Mallorca.


Neue Info-Zentren zur Landschaft und der Inselgeschichte

Wir wollen in diesem ersten Wochenrückblick des Jahres 2021 aber nicht nur über die Coronakrise und deren Folgen berichten (auch wenn es derzeit fast kein anderes Thema gibt). Denn für alle Freunde der beeindruckenden Gebirgslandschaft auf Mallorca und allen Interessierten zur Inselgeschichte gibt es zwei spannende Nachrichten. Zum einen entsteht im alten Landgut Reixa ein neues Informationszentrum zum Tramuntanagebirge. Im Sommer sollen dann dort viele Einzelheiten über das Weltkulturerbe „Serra de Tramuntana“ den Besuchern näher gebracht werden. So erfährt man alles über die Bewässerungssysteme, die vielen Naturschätze, den Trockensteinmauern und über die kulturelle Geschichte des Gebirges. Das Landgut befindet sich in der Nähe des Ortes Bunyola und du erreichst es von Palma aus über die Straße Ma-11.

Weltkulturerbe - das Tramuntanagebirge auf Mallorca
Weltkulturerbe – das Tramuntanagebirge auf Mallorca

Ein weiteres interessantes Museum für alle historischen Freunde entsteht in der Gemeinde Calvià beim Ort Santa Ponça. Auf dem dortigen Puig de Sa Morisca wird auf einem Areal von 1500 Quadratmetern ein Museum für Archäologie errichtet. Geplant ist dort unter anderem ein zweistöckiges Gebäude, in dem sich in Zukunft eine Dauerausstellung befinden wird. Auf dem großen Gelände sind außerdem originale Ausgrabungsstätten zu bestaunen. Zum Beispiel kann man unter anderem Reste von Schlachten des Eroberers Jaume dem 1. sehen. Es handelt sich dabei also auch um Artefakte aus dem Jahr 1229. Das Museum für Archäologie wird zwar vermutlich erst 2022 komplett fertig sein, bietet dann aber alle Informationen zu den wichtigsten Funden auf der Insel. Die Kosten von insgesamt 1,8 Millionen Euro werden größtenteils von der Touristensteuer finanziert.


Mallorca auf Netflix und Amazon

Um den Tourismus auf Mallorca wieder anzukurbeln, plant der Inselrat zusammen mit dem balearischen Tourismusverband einen neuen Imagefilm zu produzieren. Es soll darin aber nicht nur um die Schönheiten der Insel gehen, sondern auch für einen in Zukunft nachhaltigen Tourismus geworben werden. Ebenso ist es das Ziel, den Urlaubern zu zeigen, dass man sicher nach Mallorca reisen kann und alle hygienischen Schutzmaßnahmen eingehalten werden. An der Produktion werden den Angaben zufolge auch internationale Schauspieler mitwirken. Wer dies sein wird könne man aber derzeit noch nicht sagen, da man sich noch in der Planungsphase befindet. Bis Ende März möchte man aber fertig sein und den Streifen dann zum Beispiel auch auf den Streaming-Diensten Netflix und Amazon ausstrahlen. Verstärkt sollen durch diesen Imagefilm Reisewillige aus Deutschland, Großbritannien und den skandinavischen Ländern angesprochen werden.


WICHTIG! Die aktuell gültigen Einreiseregelungen

Zum Schluss unserer Mallorca News möchten wir noch einmal auf die derzeitig gültigen Einreisebestimmungen eingehen. Denn wenn du aktuell auf die Insel fliegen möchtest, benötigst du einen negativen PCR-Corona-Test. Dieser darf beim Abflug nicht mehr als 72 Stunden alt sein. Die Kontrolle darüber geschieht aber nicht erst in Palma, sondern schon beim Check-In. Ohne entsprechenden Test gibt es also keine Chance in den Flieger nach Mallorca zu kommen. Auf dem Flughafen in Palma wird dann nur noch das ausgefüllte Einreiseformular geprüft. Dies kannst du HIER schon vorab im Internet ausfüllen. Es wird damit ein QR-Code erstellt, den du dann nur noch kurz bei Ankunft scannen lassen musst.

Kontrollpunkt am Flughafen von Palma
Kontrollpunkt am Flughafen von Palma

Quarantäne für alle Mallorca-Rückkehrer

Komplizierter ist die ganze Geschichte bei der Rückkehr nach Deutschland. Die Bundesregierung hat die aktuellen Einreiseregelungen ab dem 11. Januar noch einmal geändert. So musst du dich entweder bei der Ankunft in Deutschland einem Corona-Test unterziehen oder legst einen vor, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Anschließend musst du in eine 5-tägige Quarantäne (unabhängig vom Testergebnis). Lediglich in Nordrhein-Westfalen bist du von dieser befreit. Nach den 5 Tagen musst du einen weiteren Test machen lassen um die Quarantäne zu beenden. Weiterhin bei einer Einreise vorgeschrieben ist das Vorhandensein der digitalen Einreiseanmeldung. Weitere Mallorca Nachrichten bezüglich den Einreisebestimmungen nach Deutschland bekommst du auch HIER auf der Seite vom Bundesgesundheitsministerium.

1 Kommentar zu „Mallorca News – der Wochenrückblick von deiner Lieblingsinsel“

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