Mallorca News der Woche vom 17. bis 22. Februar 2020

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Unsere Mallorca News beschäftigen sich in dieser Woche unter anderem mit dem Zustand des Naturstrandes Es Trenc und deren Folgen. Außerdem steigt die Sorge an der Ostküste, dass einige Strände in der kommenden Hochsaison ohne Sand bleiben.

Erfahre bei uns alles über deine Lieblingsinsel. Damit du jederzeit informiert bist. Aktuelle Mallorca News, kurz und knapp aufbereitet.

Wir wünschen dir viel Spaß beim lesen.


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Montag, 17. Februar 2020

  • 4,4 Millionen Euro für die Balearen

    Die spanische Zentralregierung stellt den Baleareninseln 4,4 Millionen Euro  zur Verfügung, um die Schäden des letzten Sturmtiefs von vor 3 Wochen zu beseitigen. Dieser Betrag ist jedoch deutlich weniger als die Gemeinden benötigen. Sind doch schon allein auf Mallorca Schäden von insgesamt geschätzten 11 Millionen Euro entstanden. Besonders die Ostküsten mit den Gemeinden Manacor, Capdepera, Santanyí oder auch Felanitx hat es besonders schlimm getroffen. In politischen Kreisen gibt es nun auch kritische Diskussionen um die Zukunft der betroffenen Küstengebiet. So gibt es immer mehr Stimmen, die ein ständiges instand setzen der Strände kritisieren. Durch Klimaveränderungen und öfters auftretenden Sturmfluten, sollte man der Natur Rechnung tragen und die Küsten den Bedingungen anpassen.

  • Eine halbe Million weniger Buchungen für Ferienwohnungen:

    Die seit 2017 geltenden Gesetze gegen illegale Ferienvermietung zeigen ihre Wirkung. Etwa 500 000 weniger Urlauber haben in den letzten Jahren über die verschiedenen Portale eine Unterkunft auf Mallorca gebucht. Dies geht aus den aktuellen Zahlen des balearischen Statistikamtes hervor. Waren es im Jahr 2017 noch 2,5 Millionen Buchungen, sind diese auf 2 Millionen im letzten Jahren gesunken. Die neuen Regelungen schreiben vor, dass die Ferienwohnung bzw. das Ferienhaus eine entsprechende Lizenz zur Vermietung besitzt. Werden Objekte ohne diese angeboten, drohen Strafen mit bis zu 400 000 Euro Bußgeld.

Auf Mallorca gibt es wegen den neuen Gesetzen zur privaten Ferienvermietung weniger Buchungen. Foto: (C) Dream of Mallorca

Dienstag, 18. Februar 2020

  • Zustand des Es Trenc sorgt für Buchungsrückgang

    Der schlechte Zustand des Naturstrandes Es Trenc im Süden von Mallorca lässt die Buchungen in der Gegend für diesen Sommer stark zurückgehen. Die Hoteliers in dem benachbarten Urlaubsort Colònia de Sant Jordi beziffern den Rückgang im Vergleich zur letzten Hauptsaison auf 25 Prozent. Auch der Einzelhandel und das Gastgewerbe rechnen mit starken Umsatzeinbußen. Viele Urlauber beschwerten sich zuletzt über einen stark verschmutzten Strand, fehlende öffentliche Toiletten und die geringe Anzahl an Strandbars und Lokalen. Da der Es Trenc sich in einem Naturschutzgebiet befindet und als Naturstrand eingestuft ist, wird außerdem das angeschwemmte Seegras nicht in dem Umfang entfernt, wie es der Strandbesucher gern hätte. Die letzten Jahre gab es dazu oftmals Staus auf der Zufahrtsstraße. Früher galt der Es Trenc als der karibische Strand von Mallorca. Diesen Charme hat er jedoch immer mehr verloren.

  • 50 Prozent der Strandabfälle durch Tourismus

    Schlechte Mallorca Nachrichten gibt es zur Sauberkeit der Strände und des Mittelmeeres. Eine große Umweltstudie, mit dem Namen Blueislands, des französischen Geowissenschaftlers Michael Grelaud, hat die Abfälle an 24 Mittelmeerstränden analysiert. Darunter waren auch drei Strände auf Mallorca (Playa de Torà in Calvià, Es Caragol und Sa Canova bei Artà). Dabei wurden über mehrere Jahre auf 8 Mittelmeerinseln jeweils ein Top-Tourismusstrand, ein überwiegend durch einheimisch genutzter und ein naturbelassener Strand untersucht. Das Ergebnis der Untersuchung ist, dass 50 Prozent der Abfälle vom Tourismus stammen. Man sammelte aber nicht nur in der Hochsaison den Müll ein, sondern untersuchte auch die Abfälle in den Wintermonaten. Bei 80 Prozent des Mülls handelt es sich um Plastikabfälle. Besonders stark fällt mittlerweile die Konzentration mit Mikroplastik aus. Das Mittelmeer gilt bei vielen Experten als das meist verschmutzte Meer weltweit.

Saubere Strände (wie hier die Cala Esmeralda) sind in der Hauptsaison auf Mallorca selten zu sehen.
Foto: (C) Dream of Mallorca

Mittwoch, 19. Februar 2020

  • Autotunnel nach Sóller ist nachts für 4 Wochen gesperrt

    Der Autotunnel nach Sóller wird ab diesen Mittwoch für die nächsten 4 Wochen gesperrt sein. In der Zeit von 23 bis 6 Uhr werden dann umfangreiche Instandsetzungsarbeiten durchgeführt. So werden Rohr-Befestigungsbügel ausgetauscht. Diese ragten zu weit in die Richtung der Fahrbahn, was besonders für Motorradfahrer bei einem Unfall tödliche Folgen hätte haben können. Außerdem ist geplant, die Tunnelbeleuchtung zu erneuern. Wenn du die nächsten Tag trotzdem in dieser Nachtzeit nach Sóller möchtest, musst du über die alte Bergstraße mit den vielen schönen Kurven fahren. Diese Route empfehlen wir im übrigen auch tagsüber, hast du doch auf dieser Straße einen herrlichen Ausblick über die Insel und hinüber zur Westküste.

  • Algerien beansprucht Mittelmeergebiet vor Mallorca:

    Man könnte meinen, dass in der heutigen Zeit (besonders im europäischen Raum) alle Ländergrenzen klar definiert sind. Doch weit gefehlt, denn Algerien beansprucht nun weite Teile des Mittelmeeres vor Mallorca für sich. Vor allem betrifft es die Küstenregionen um die vorgelagerte Insel Cabrera. Die spanische Außenministerin, Arancha González Laya, will nun in diesem diplomatischen Konflikt mit dem nordafrikanischen Land verhandeln. Es wird vermutet, dass Algerien diesen Schachzug wagt, um weitere Gebiete zur Förderung von Erdöl zu erschließen. Dies befürchtet zumindest das balearische Umweltministerium.

Das Mittelmeer wird zum Streitfall zwischen Spanien und Algerien.
Foto: (C) Dream of Mallorca

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 Donnerstag, 20. Februar 2020

  • Flughafen Umbaupläne werden modifiziert

    Nach heftiger Kritik von verschiedenen Anwohnervereinigungen, Umweltschutzorganisationen und der Intervention der Balearenregierung, will die Flughafengesellschaft AENA nun die Umbaupläne des Palma Flughafens überarbeiten. Diese sahen bisher eine jährliche Steigerung der Passagierzahlen von 30 auf 34 Millionen vor. Diese wollte der Flughafen aber nicht mit einem erhöhten Flugaufkommen umsetzen, sondern mit einer Optimierung der Abfertigung und Logistik. Kritiker warfen AENA vor, dass der Flughafen auch eine Flächenerweiterung plant. Schon in der letzten Woche (wir berichteten in unserem Wochenrückblick) hatten Regierungsvertreter in einem Gespräch mit dem Flughafenbetreiber verlangt, in die Umbaupläne einbezogen zu werden. Für den 1. März (Tag der Balearen) hat eine Bürgerinitiative eine Demonstration gegen die Erweiterung angekündigt.

  • Ostküste in diesem Sommer ohne Sand

    Die Gemeinden der Ostküste befürchten, die durch das Sturmtief „Gloria“ entstandenen Schäden nicht rechtzeitig bis zur Hauptsaison repariert zu haben. Ein Grund dafür sind unter anderem die geringen Hilfszahlungen von der spanischen Regierung (siehe oben). Die 4,4 Millionen Euro sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein. So beziffern sich die Schäden allein in der Gemeinde Capdepera mit dem Ort Cala Ratjada auf diesen Betrag. Dort war ein Teil der Uferpromenade zur malerischen Cala Gat schwer beschädigt worden. Auch die Strände von Cales de Mallorca, Porto Cristo und S’Illot wurden stark verwüstet. Besonders schlimm sieht es auch in dem bei den deutschen Urlaubern beliebten Ort Cala Millor aus. Hier ist zum Teil der komplette Sand von dem Strand weggespült worden. Die Hilfsgelder sollen laut der Regierung aber überwiegend für beschädigte Wege und Straßen verwendet werden. Wie ein Aufschütten der Strände mit Sand realisiert werden soll, ist bisher völlig ungeklärt. Wir werden dich in den nächsten Wochen über die weitere Entwicklung auf den Laufenden halten.

Malerisch schön, die Strände der Ostküste (hier die Cala Gat – Archivbild). Ob sie in diesem Sommer genauso aussehen ist derzeit ungewiss. Foto: (C) Dream of Mallorca

Freitag , 21. Februar 2020

  • Bessere Anbindung der Playa de Palma ans Stadtzentrum

    Nach Abschaffung der beliebten Buslinie 15 im letzten Dezember, hatte sich die Anbindung der Playa de Palma zum Stadtzentrum hin verschlechtert. Dagegen gab es auch von Einheimischen heftige Kritik. Die Busgesellschaft EMT reagiert nun darauf und will in Zukunft die Taktfrequenz der an der Playa de Palma verbliebenen Buslinie 25 auf 10 Minuten senken. Urlauber haben außerdem die Möglichkeit ab dem Palma Aquarium mit der Linie 35 in die Innenstadt von Palma zu fahren. Auch werden die Umsteigemöglichkeiten nach Portitxol und El Molnar verbessert.

  • Besserer Schutz für die Cala Varques:

    Das Rathaus von Manacor hat für die Cala Varques Maßnahmen beschlossen, um die entlegene Buch in Zukunft besser zu schützen. So soll härter und konsequenter gegen Vandalismus vorgegangen werden. Außerdem soll die Parksituation verbessert und ein wildes Parken verhindert werden. In dieser Hauptsaison wird es diesbezüglich noch umfangreichere Kontrollen als bisher geben. Außerdem will man gegen die Betreiber von nicht genehmigten Strandbars härter vorgehen. In den letzten Jahren sind diese trotz Verbot immer wieder an der Cala Varques errichtet worden, obwohl das Umweltministerium schon Strafen von 100 000 Euro verhängt hatte.

Die Cala Varques im Gemeindegebiet von Manacor.
Foto: (C) Dream of Mallorca

Samstag, 22. Februar 2020

  • Streit um Strandliegen in Can Picafort

    Die Ausschreibung für die diesjährige Betreibung der Strandabschnitte in Can Picafort sorgt für Ärger. Diese beinhalten nämlich nicht nur die Strandbars (Chiringuito), sondern auch das Aufstellen der Strandschirme und Liegen und deren Vermietung. So sind 1684 Strandliegen mit 842 Sonnenschirmen geplant. Außerdem sollen wieder mindesten 30 Bars mit den dazugehörigen Tischen und Stühlen die Strandbesucher bewirten. Die Oppositionsparteien in der Gemeinde Santa Margalida möchten allerdings diese Zahlen nach unten korrigieren. Sie argumentieren, dass schon in den letzten Jahren für Badegäste, die nur mit Handtuch den Strand besuchen, kaum freie Plätze zur Verfügung standen. Außerdem fördert es noch zusätzlich den massenhaften Ansturm des Strandes. Freie Liegeflächen gibt es somit an heißen Tagen kaum noch. Außerdem ist ein passieren des Strandes durch die Fülle an Liegen und Schirmen kaum noch möglich.

Im Sommer ein sehr beliebter Ort im Norden von Mallorca, der Strand von Can Picafort.
Foto: (C) Dream of Mallorca

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Quellen:

Mallorca-Magazin, 
Mallorca-Zeitung, 
Inselradio Mallorca

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