Mallorca in Zeiten von Corona – ein Erfahrungsbericht

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Wie sicher ist Mallorca während der Corona-Krise? Unser Erfahrungsbericht sagt es dir.

Die Corona-Pandemie hat der Reisebranche enorm zugesetzt. Unsicherheit herrscht überall. Auch uns wurde immer wieder die Frage gestellt: „Soll ich nach Mallorca fliegen oder nicht?“. Wir wollten es genau wissen und haben aus der Sicht eines Urlaubers eine Woche auf Mallorca verbracht. Mallorca in Zeiten von Corona – unser Erfahrungsbericht.

Leerer Strand von Can Picafort auf Mallorca
Leere Strände (Can Picafort) in der Hochsaison, kaum zu glauben aber in diesem Jahr Realität.

Mallorca bestens auf Urlauber vorbereitet

Mallorca und die Baleareninseln waren eine der ersten Urlaubsregionen in Europa, die sich relativ früh Gedanken gemacht haben, wie ein Urlaub trotz Corona realisierbar ist. Dazu haben sie Ende Juni sogar in Kooperation mit einigen Reiseveranstaltern ein Pilotprojekt an der Playa de Palma durchgeführt (wir hatten in unserem Mallorca-Wochenrückblick mehrmals darüber berichtet). Doch wie sieht es wirklich um die hygienische Sicherheit der Gäste und auch der Einwohner und Angestellten in den touristischen Einrichtungen aus? Wir wollten uns selbst ein Bild von der Lage machen und diese Eindrücke mit dir in diesem Erfahrungsbericht teilen. Auf unserer Instagramseite hatten wir im Vorfeld eine Umfrage durchgeführt. Diese richtete sich an alle, die seit dem Lockdown schon wieder auf Mallorca waren. 297 Personen fanden die Zeit auf der Insel trotzdem schön. Für nur 74 Leute war es unter den vorherrschenden Bedingungen dann doch nicht das Wahre.

Umfrage Mallorca trotz Corona Maßnahmen

Buchung von heute auf morgen, kein Problem

Die erste Überraschung und ein deutliches Zeichen , dass dieses Jahr alles anders ist, erlebten wir bei der Buchung. Flüge und Unterkünfte, in sonst begehrten Hotelanlagen, sind von einem zum anderen Tag überhaupt kein Problem. Und dies mitten in der Hochsaison. Wir buchen am Donnerstag (30. Juli) und fliegen am Montag (3. August) auf unsere Lieblingsinsel. Im Flieger sind anders wie sonst noch viele Plätze frei. In den letzten Jahren für den Monat August undenkbar. Während des gesamten Fluges musst du jedoch diesmal eine Maske tragen. Unsere Unterkunft wird ein Familienappartement in einem 4-Sterne-Hotel am Ortseingang von Can Picafort. Diese Anlage wollten wir schon seit einiger Zeit einmal testen. Von der schönen Poolanlage geht es direkt über eine Holzbrücke zum Strand. Der Preis ist ok und für 2 Erwachsene und zwei Kinder recht günstig.

Doch bevor die Reise nach Spanien startet, musst du ein Gesundheitsformular ausfüllen. In diesem bestätigst du, gesund zu sein und in letzter Zeit keinen Kontakt mit einem Infizierten gehabt zuhaben. Dies kannst du zwar auch direkt am Ankunftsflughafen ausfüllen, online von zu Hause ist dies aber deutlich entspannter. Der Vorteil ist außerdem, du bekommst einen QR-Code, den du in Palma ganz fix scannen lässt und ohne große Verzögerung deinen Mallorca Urlaub starten kannst. Voraussetzung ist allerdings, dass die aufgestellten Kameras keine erhöhte Temperatur bei dir messen. HIER KOMMST DU DIREKT ZUM GESUNDHEITSFORMULAR.

Corona Kontrollstation am Flughafen von Palma de Mallorca
Kontrollpunkt am Palma-Flughafen. Hier wird der QR-Code gescannt und die Körpertemperatur automatisch gemessen.

Mallorca und Corona, viele neue Erfahrungen

In deinem Gepäck solltest du auf alle Fälle einige Masken dabeihaben. Denn auf Mallorca gilt eine strengere Maskenpflicht als in Deutschland. Bei Nichteinhaltung drohen dazu Geldbußen von bis zu 100 Euro. Folgende wichtige Punkte musst du beachten:

  • Eigentlich mit das Wichtigste bei einem Sommerurlaub: am Strand und am Pool musst du keine Maske tragen.
  • Ebenso keine Maskenpflicht besteht beim Spaziergang an der Strandpromenade. Gehst du dort aber in ein Geschäft, musst du sie aufsetzen.
  • Bei einem Stadtbummel, zum Beispiel dem Sightseeing in Palma oder in den Gassen von Valldemossa, gilt die Maskenpflicht
  • Genauso wie in allen öffentlichen Verkehrsmitteln oder Gebäuden. Supermärkte zählen natürlich genauso dazu wie auch kleine Boutiquen oder Läden.
  • Machst du aber einen Wanderausflug ins Tramuntana-Gebirge oder betätigst dich sportlich (z.B. Joggen oder Radfahren), so kannst du die Maske weglassen.
  • Ein wenig kurios ist die ganze Sache bei einem Bar- oder Restaurantbesuch. Denn dort gilt eine generelle Maskenpflicht, außer bei der Aufnahme von Getränken und Speisen. Dabei musst du nicht nach jedem Bissen sie wieder aufsetzen, sondern kannst während der gesamten Mahlzeit sie ab lassen.
  • In Kinos, Theatern oder Konzerten (bei denen die Besucherzahlen sowieso schon minimiert sind) muss während der gesamten Veranstaltung eine Maske getragen werden.
  • Kinder unter 6 Jahren und Menschen mit Atemwegserkrankungen sind von der Tragepflicht ausgenommen.
Viele Veränderungen durch das Corona-Virus gibt es auch auf Mallorca.

Hotel-Transfer, doppelt so lang wie sonst

Wir sind eigentlich auf Mallorca typische Mietwagennutzer, jedoch hatte uns in Zeiten von Corona die Verbringung vom Flughafen zum Hotel mittels Shuttle mehr interessiert. Dies hat uns leider enorm viel Zeit gekostet und ist derzeit nicht zu empfehlen. Die Hotels (wenn sie denn geöffnet haben) sind oftmals nur zur Hälfte ausgelastet. Aus ökonomischen und ökologischen Gründen fahren die Busse trotzdem nicht halb leer über die Insel (aus diesen Gründen sind die folgenden Sätze auch keine Kritik sondern nur unsere Erfahrungen). Und so kommt es vor, dass wie in unserem Fall auch nur ein Bus in Richtung Norden fährt der dann dort die gesamten Hotels abklappert. Das hieß für uns ab dem Einstieg (wir waren dazu noch die Ersten) ein anschließenden zweistündigen Aufenthalt im Bus. Denn die Fahrt ging über Pollença, Port de Pollença, Alcúdia, Port de Alcúdia endlich zu unserem Ziel nach Can Picafort. Im übrigen war der Bus dann immer noch halbvoll.

Sofort positives Sicherheitsgefühl im Hotel

Corona Information und Desinfektionsmittel im Mallorca Hotel
Direkt nach dem Eingang und noch vor der Rezeption: Informationen und Desinfektionsmittel

Bei der Ankunft im Hotel werden wir sofort mit den hygienischen Maßnahmen konfrontiert und sind wirklich positiv überrascht. Auch im weiteren Verlauf unseres Aufenthaltes haben wir stets ein sicheres Gefühl und das Vertrauen ins Personal, dass wirklich alles zum Schutz vor Corona getan wird. So werden zum Beispiel am Pool die Geländer und Griffe regelmäßig gereinigt. Auch werden freiwerdende Liegen mit Desinfektionsmittel behandelt, noch bevor jemand Neues Platz nimmt. In unserer Anlage haben dies die Bademeister übernommen und diese hatten jederzeit dafür einen sehr guten Überblick. Im Hotel selbst besteht im gesamten Gebäude (außer natürlich im eigenen Zimmer) Maskenpflicht. Desinfektionsspender gibt es an ausreichend vielen Stellen. Die Rezeptionsmitarbeiter und die Gäste sind voneinander mit einer Glasscheibe getrennt. Einige Angebote wie zum Beispiel der Spa-Bereich oder die Fahrradvermietung werden derzeit nicht angeboten. Für alle Eltern und Kinder erfreulich, der Mini-Club hatte trotzdem geöffnet (zumindest in unserem Hotel).

Maßnahmen im Restaurant – ungewöhnlich aber effektiv

Für unseren Erfahrungsbericht waren wir natürlich besonders gespannt, wie die Hotelrestaurants auf Mallorca sich wegen Corona umgestalten mussten. Auch auf der Insel dürfen nur eine festgelegte Anzahl an Personen in öffentliche Räume. Und so hat der nette Herr am Restauranteingang nicht nur die Aufgabe die Zimmernummer zu erfragen, sondern auch darauf zu achten, dass nicht zu viele Personen gleichzeitig Zutritt bekommen. In unserem Fall ging das durch die Größe des Raumes oftmals ohne lange Wartezeit. Die Tische und Stühle werden nach jedem Gast zuerst gründlich gereinigt und desinfiziert. Im Anschluß werden sie als sicher gekennzeichnet und erst dann darf man Platz nehmen. Auf Tischdecken und eine Dekoration wird komplett verzichtet.

Hotelbuffet wegen Corona hinter einer Scheibe
Buffet hinter einer Scheibe und keine Selbstbedienung.

Am Buffet selbst ist die Selbstbedienung abgeschafft worden. Die Auslagen werden hinter Scheiben präsentiert. Dies ist nach unseren Beobachtungen wohl die größte Umstellung für alle (auch für die Angestellten im Restaurant). Alles muss am Buffet auf Fingerzeig (oder im katalanischen / spanischen / englischen / deutschen Sprachgemisch) gewünscht werden und wird dann von den Küchenmitarbeitern auf die Teller gegeben. In einigen anderen Hotels wird dies zum Beispiel durch schon fertig portionierte Teller und Schüsseln umgesetzt. An dieser Stelle haben wir bei einigen Urlaubern durchaus ein wenig Ärger festgestellt. Zum Verständigungsproblem kam dann auch noch das Tragen der Maske dazu (am Tisch konnte die Maske dann aber die gesamte Zeit abbleiben). Für den einen wurde zu viel auf den Teller gegeben, für den anderen zu wenig. Durch Verständigungsprobleme haben auch einige die falschen Dinge bekommen (oder zu wenig/zu viel, Soße/Käse ja oder nein usw.) Auch kam es bei Stoßzeiten zu langen Warteschlangen an der Ausgabe. Zum Frühstück musste selbst der Kaffee und die Säfte an einer Ausgabe verlangt werden.

Mit Geduld und Lockerheit die Maßnahmen akzeptieren

Da wir uns aber auf diese Maßnahmen schon vorab eingestellt hatten, war dies für uns alles kein Problem. Die Mahlzeiten haben dann halt mehr Zeit und Geduld in Anspruch genommen. Außerdem hatten wir großes Verständnis für die Angestellten. Alle waren bemüht und jederzeit sehr freundlich. Mit ein wenig Lockerheit und Gelassenheit ist das Alles auch kein Problem. Eine Alternative wäre gewesen, überhaupt keine Verpflegung anzubieten und das Restaurant nicht zu öffnen. Dies sollte jedem Gast bewusst sein. Auch haben die Hotels die Bedingungen nicht zu verantworten, sondern es sind Vorgaben der Gesundheitsämter und die Hauptschuld trägt das Virus. Dies sollte man sich immer vor Augen führen.

Salat-Bar eines Hotel-Buffets
Die Salat-Bar, trotz Corona alles frisch und lecker.

Wenig los in den Tourismushochburgen

Interessant war für uns auch das gesamte Urlauberaufkommen in dieser ungewöhnlichen Zeit. Deswegen machten wir nicht nur in Can Picafort ausgiebige Spaziergänge, sondern mieteten uns für einen Tag ein Fahrzeug. Mit diesen fuhren wir an die Cala Mesquida, nach Font de sa Cala, Canyamel, Costa des Pins, Cala Bona, Cala Millor und nach Sa Coma. Unsere Eindrücke in den verschieden Orten war, dass etwa nur die Hälfte an Restaurants, Hotels und Läden geöffnet haben. Je mehr man sich von den Stränden entfernte, desto mehr war auch geschlossen. Viele Unternehmen mussten eine nicht ganz einfache Entscheidung treffen. Entweder die Saison komplett abschreiben, oder aber öffnen und das Risiko zwischen Einnahmen und Ausgaben (wie zum Beispiel Gehältern) abwägen. Andere nutzen die Zeit für dringend notwendige Umbau- oder Renovierungsmaßnahmen.

Strandpromenade von Can Picafort
Geschlossene Restaurants und eine leere Strandpromenade in Can Picafort

An vielen Stränden der Insel hat man in diesem Sommer außerdem den Eindruck, man wäre in der Nebensaison. Einen schönen Platz bekommt man jederzeit und der empfohlene Mindestabstand von 1,50 Meter kann (fast) überall eingehalten werden. Das Meer ist wegen den wenigen Menschen an einigen Stellen besonders klar. Auch schwimmt in kleineren Buchten keine, durch das sonst viele Sonnenöl der Badegäste, farblich schimmernde Ölschicht. Was weiterhin nervt sind allerdings die vielen Strandverkäufer mit ihren schicken Strandtüchern, den Gucci-Taschen zu Hammerpreisen und den Sonnenbrillen mit 100 Jahren Garantie. Diese sind nämlich nicht weniger geworden und da weniger Urlauber da sind, „bieten“ sie dir ihre Waren noch häufiger an.

Mietwagen jederzeit möglich

Zum Thema Mietwagen gibt es noch zu sagen, dass wir den Schlüssel in einer Plastiktüte übergeben bekommen haben. Im Fahrzeug selbst roch es nach Desinfektionsmittel und alle Flächen waren staubfrei und glänzten. Ein sicheres Zeichen, dass alles nach jeder Vermietung gründlich gereinigt wird. Das Angebot an Wagen übersteigt auch derzeit deutlich die Nachfrage. Eine sofortige Anmietung ist jederzeit möglich.

Strand Cala Mesquida
Trotz Hochsaison wenig los am Strand von Cala Mesquida

Unser Fazit

Wir sind weder Ärzte, Virologen noch Experten für Pandemien und ansteckende Krankheiten. Wir vertrauen aber den Ämtern und Behörden, die diese beschriebenen Maßnahmen und Regeln als sicher beschlossen haben. Solltest du aber gesundheitlich zu einer Risikogruppe gehören, ist vielleicht eine Reise nach Mallorca (wie auch in andere Länder) in Zeiten von Corona nicht zu empfehlen. Ein Restrisiko besteht immer.

Da wir uns mit allen Neuerungen im Vorfeld ausgiebig beschäftigt haben, war es für uns trotzdem wieder ein schöner Aufenthalt auf Mallorca. Aus unserer Sicht ist daher auch in diesem Jahr eine Reise auf die Insel zu empfehlen. Mallorca ist sicher. Dies zeigen auch die sehr geringen Infektionszahlen. Für einige Dinge benötigt es jedoch mehr Zeit und Geduld und für viele Urlauber einiges an Umstellung. Die Maskenpflicht ist außerdem bei 35 Grad Außentemperatur nicht sehr angenehm. Ausgedehnte Stadtbummel sind daher nicht gerade zu empfehlen. Am Strand oder am Pool kannst du sie aber abnehmen.

Unser Erfahrungsbericht zeigt, Mallorca ist trotz Corona ein sicheres Reiseziel

Platja Daurada auf Mallorca
Mallorca ist auch in Zeiten von Corona sicher, dies ist das Ergebnis unseres Erfahrungsberichtes.

Wir haben in unserem Hotel zu keinen Zeitpunkt den Eindruck gehabt, dass die Regeln und Vorgaben von Seiten der Angestellten vernachlässigt werden. Mit Freundlichkeit und lächelnden Augen (den Mund sieht man ja wegen der Maske leider nicht) wurden alle Gäste auf die Einhaltung hingewiesen. Wir fühlten uns zu jeder Zeit sicher und hygienisch geschützt. Auch in der Öffentlichkeit, auf Straßen oder Fußgängerzonen haben sich (außer wenigen Ausnahmen) alle an die Maskenpflicht gehalten. Bei unserer Rückkehr nach Deutschland haben wir das Angebot am Flughafen gern angenommen und uns kostenfrei testen lassen. Das Ergebnis war bei allen negativ.

Und jetzt bist du dran, sag uns deine Meinung

Eine Reise zum derzeitigen Zeitpunkt unverantwortlich? Weltweite Hysterie vollkommend unbegründet? Mit Maske Urlaub machen, no way! Stehst du einer Reise nach Mallorca eher positiv oder kritisch gegenüber?

Wie ist deine Meinung zu Mallorca in Zeiten von Corona? Sag sie uns entweder unter diesem Erfahrungsbericht, per Mail an info@dream-of-mallorca.com oder über unsere Facebook– oder Instagramseite. Wir sind gespannt.



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One comment

  1. Hallo. Nachdem meine Reise nach Alcudia im Apri nicht mölgich war, habe ich jetzt für Ende September gebucht. Und die Vorfreude überwiegt die Sorgen bei weitem, auch wenn ich Respekt vor den Engpässen Flugzeug und Bus habe. Ich vertraue auf die Umsetzung der Maßnahmen auf der Insel. Leider kann mir mein Reiseanbieter aber nicht endgültig mitteilen, ob das gebuchte Hotel tatsächlich öffnet oder geschlossen bleibt, auch wenn ich auf Umwegen vor Ort erfahren habe, dass eine Öffnung sich aus wirtschaftlichen Gründen dieses Jahr nicht mehr lohnt. Ich habe daraufhin eine „Alternativvakanz“ (O-Ton alltours) zu meiner Buchung hinzugefügt, um nicht irgendwo auf die Insel verfrachtet zu werden. Jetzt hoffe ich, dass sich mit dem Ende der Sommerferien die Infektionslage auf Mallorca wieder entspannt und ich die Reise diesmal antreten kann.

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