Mallorca News der Woche vom 20. bis 25. Januar 2020

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Unsere Mallorca News beschäftigen sich in dieser Woche vor allem mit den schweren Unwettern auf der Insel und den neuen Regelungen gegen den Sauftourismus. Außerdem zählen Alcúdia und Pollença nun zu den schönsten Dörfern Spaniens.

Erfahre bei uns alles über deine Lieblingsinsel. Damit du jederzeit informiert bist. Kurz und knapp, die Mallorca News von Dream of Mallorca. Wir wünschen dir viel Spaß beim lesen.


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Montag, 20. Januar 2020

  • Keine schönen Mallorca News von der Ostküste. In einer Höhle an der Cala Anguila (5 Kilometer unterhalb des Ortes Porto Cristo) haben Taucher einen großen angehäuften Müllberg entdeckt. Dieser ist bis zu 10 Meter hoch und besteht aus Plastikabfällen und Fäkalien. Vermutlich sind die in die Jahre gekommenen und zum Teil undichten Abwasserrohre in den umliegenden Gemeinden für das Ausmaß der Verschmutzung verantwortlich. Regen spült dabei immer wieder ungereinigtes Wasser in das Meer. Das Höhlensystem an der Ostküste umfasst fasst 75 Kilometer und steht unter Naturschutz. Wissenschaftler und Forscher untersuchen jetzt, wie die großen Mengen an Abfall beseitigt werden können. Besonders die Plastikreste bereiten den Verantwortlichen Kopfzerbrechen. Es besteht die Gefahr, dass bei der Entfernung des Abfalls die Höhlen teilweise beschädigt werden.
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Auch die berühmten Drachenhöhlen in Porto Cristo gehören zu dem großen Höhlensystem an der Ostküste von Mallorca.
  • Wie man ein Unwetter mit starken Winden für ein Rekord nutzen kann, zeigte Anfang der Woche ein dänisches Seemannsteam. Sie umrundeten mit ihrer Segelyacht „Trifork“ die Insel auf dem Meer in 13 Stunden und 15 Minuten und unterboten damit den alten Rekord aus dem Jahr 2005 um ganze 4 Stunden. Das Abenteuer startete am frühen Morgen im Hafen von Palma. Das Team umrundete die Insel gegen den Uhrzeigersinn mit einer teilweisen Höchstgeschwindigkeit von 20 Knoten.

Dienstag, 21. Januar 2020

  • Am Dienstag hat das Sturmtief „Gloria“ für starke Regenfälle, heftige Windböen und bis zu 8 Meter hohen Wellen gesorgt. In Port de Pollença wurden etwa 20 Boote an Land gespült, die durch die raue See aus ihrer Verankerung gerissen wurden. An der Küste von Portocolom knallten die Wellen so heftig gegen die Felsen, dass die Gicht 30 Meter in die Höhe schoss. Ufernahe Häuser wurden von der Polizei zur Sicherheit evakuiert. In Cala Ratjada gab es zahlreiche Überschwemmungen, da die Wellen über die Kaimauer des Hafens gepeitscht wurden. An der gesamten Ostküste wurden verschiedene Strände komplett überspült, wie zum Beispiel in Cala Millor. Auch sogenannte „Rissagas“, also kleine Tsunamis, wurden in den Orten Porto Cristo und Cala Figuera gemeldet. Viele wichtige Hauptstraßen mussten auf der Insel wegen Überflutungen gesperrt werden. Viele der Sturzbäche traten über die Ufer, ohne jedoch solch schlimme Verwüstungen wie im Oktober 2018 anzurichten.
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Heftige Windböen mit starkem Regen gab es in der ersten Wochenhälfte auf Mallorca.
  • Das Wetter hatte auch Auswirkungen auf die Lebensmittelversorgung der Insel. Da seit Sonntag viele Fährverbindungen wegen dem Unwetter gestrichen wurden, konnten die Supermärkte nicht mit Gemüse, Obst oder Frischfleischprodukten versorgt werden. Bei diesen Lebensmittel hängt Mallorca zu 85 Prozent vom Festland ab. Mit einer Normalisierung des Angebotes ist nicht vor Freitag zu rechnen. Grund genug, dass der Verband der Biolandschaft fordert, die Produktion von heimischen Produkten wieder mehr zu stärken.

Mittwoch, 22. Januar 2020

  • Mallorca und die Balearen eine Hochburg von Deutschen Rentnern und Auswanderern? Weit gefehlt, denn die Zahl derjenigen die mit deutschem Pass auf Ibiza, Mallorca, Menorca, Cabrera oder Formentera leben, hat sich in den letzten 10 Jahren halbiert. Laut einem Statistikinstitut hat die Volkszählung im letzten Jahr ergeben, dass es statt 36 000 Deutsche im Jahr 2010 jetzt nur noch 19 000 auf den Balearischen Inseln sind. Insgesamt beträgt der Ausländeranteil auf der Inselgruppe 17,8 Prozent.
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Mallorca als fester Wohnsitz? Die Zahl der Deutschen ist in den letzten 10 Jahren zurückgegangen.
  • Wenn du ein begeisterter Wanderer bis und schon immer bei einem Wanderwettbewerb teilnehmen wolltest, hast du im Februar auf Mallorca eine tolle Gelegenheit dazu. Allerdings solltest du für diese Herausforderung fit sein. Denn beim sogenannten Megamarsch müssen am 8. Februar 50 Kilometer in 12 Sunden zurückgelegt werden. Dabei geht es bei der Strecke, die in der Gegend von Alcúdia verläuft, nicht unbedingt ums gewinnen, sondern darum die Strecke mit Freude und Spaß zu absolvieren. Jeder der es bis ins Ziel schafft bekommt eine Urkunde (auch schon, wenn du 20, 30 oder 40 Kilometer geschafft hast). Anmelden kannst du dich über die Internetseite www.megamarsch.de . Die Teilnehmergebühr ist allerdings mit 89,79 Euro nicht ganz günstig.
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Beim Megamarsch musst du 50 Kilometer rund um das schöne Alcúdia wandern.

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 Donnerstag, 23. Januar 2020

  • Am Donnerstag begann nach dem Abzug des Sturmtiefs „Gloria“ auf Mallorca die Bestandsaufnahme der entstandenen Unwetterschäden. Besonders die Ostküste hat es schlimm getroffen. Die Orte Cala Ratjada, Cala Millor, Cala Figuera, S´Illot und Portocolom hat es schlimm erwischt. Heftige Sturmböen und meterhohe Wellen beschädigten Schiffe und Boote, Uferpromenaden, Strände, und küstennahe Häuser. Schätzungsweise gehen die Schäden in die Millionenhöhe. Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez machte sich am Nachmittag in Cala Ratjada persönlich ein Bild von den Verwüstungen. Er versprach noch in dieser Woche die nötigen Hilfs- und Unterstützungsleistungen in die Wege zu leiten. Die Bürgermeister der betroffenen Orte machten auf die Dringlichkeit der Reparaturmaßnahmen aufmerksam, da die nächste Urlaubssaison in 4 Monaten startet. Ob das Unwetter auch Schuld an dem Verschwinden eines Kletterers ist, bleibt weiterhin Unklar. Seit Montag wird auf Mallorca ein junger Mann vermisst, der in der Na-Mora-Schlucht nahe des Ortes Sóller eine Klettertour gemacht hat. Es wird befürchtet, dass er durch die sich in der Schlucht gebildeten Wassermassen weggespült wurde.

 Freitag, 24. Januar 2020

  • Mallorcas Hoteliers schlagen Alarm. Laut der Präsidentin des mallorquinischen Hotelverbandes FEHM, María Frontera, sind die bisherigen Buchungen aus Deutschland für diesen Sommer um 15 Prozent zurückgegangen. Als Grund nannte man fehlende Flüge sowie ein sich abschwächendes Wirtschaftswachstum in Deutschland. Auf der derzeit stattfindenden Tourismusmesse Fitur in Madrid (https://www.ifema.es/en/fitur vom 22. bis 26. Januar) will Mallorca deshalb vor allem spanische Urlauber für die Insel gewinnen. Gute Mallorca News gibt es für die Hotels trotz dem bevorstehenden Brexit. Denn die Buchungszahlen aus Großbritannien sind für diesen Sommer 2020 bisher annähernd gleich geblieben.
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Werden die Strände von Mallorca in diesem Sommer nicht mehr ganz so voll sein? Der Buchungsrückgang lässt dies vermuten.
  • Alcúdia und Pollença gehören seit diesem Freitag offiziell zu den schönsten Dörfern von Spanien. Auf der Tourismusmesse in Madrid wurden sie vom Verband „Asociación de los Pueblos más bonitos de Españain“ in die Liste von 94 Dörfern aufgenommen. Zu den Kriterien einer Aufnahme gehören unter anderem, dass der Ort kulturhistorische, architektonische und landschaftliche Reize besitzt. Außerdem darf das jeweilige Dorf nicht über 15 000 Einwohner haben. In Zukunft werden beide Orte an verschiedenen Kultur- und Umweltschutzprogrammen teilnehmen. Auf Mallorca sind sie aber nicht die ersten Dörfer in dieser Liste. Die beiden sich im Westen befindlichen Orte Fornalutx und Sóller gehören schon seit einigen Jahren zum Kreis der Auserwählten.

Samstag, 25. Januar 2020

  • Die neuen Verordnungen (wir berichteten in unseren letzten Mallorca News ) gegen die sogenannten „Sauf-Exzesse“ in einigen Regionen von Mallorca, sind am Freitag mit sofortiger Wirkung in Kraft getreten. Dabei wurden auch die genauen Bereiche für die strengeren Regeln festgelegt. Für die Playa de Palma bedeutet dies, dass ab dem Palma Aquarium bis einschließlich El Arenal in Zukunft nur noch zwischen 8 und 21:30 Uhr Alkohol in Geschäften und Kiosks verkauft werden dürfen. Ebenso sind Angebote wie „Flatrate-Saufen oder Happy-Hours verboten. Auch für die All-Inclusive-Hotels wird es in den entsprechenden Gebieten Veränderungen geben. So darf pro Gast und Mahlzeit nur noch maximal 3 alkoholische Getränke ausgeschenkt werden. Außerdem müssen außerhalb der Essenszeiten Getränke einzeln abgerechnet werden. Aber die neuen Regelungen gelten nicht nur für die bei Deutschen beliebte Playa de Palma. Auch in Magaluf, das Party-Mekka britischer Urlauber, gelten die neuen Regeln ab sofort. Mallorca möchte mit diesen Maßnahmen sein Image als Insel für den Sauftourismus loswerden. Bei Nichteinhaltung drohen Strafen von bis zu 600 000 Euro. Auch im letzten Jahr gab es schon Bemühungen, die ausufernden Partys einzudämmen. Jedoch scheiterte dies oft an den angekündigten und dann doch zu wenig durchgeführten Kontrollen. Es bleibt abzuwarten, ob es in diesem Sommer wirklich zu einer Verbesserung an den Stränden von Magaluf und der Playa de Palma kommt.

Uns interessiert Deine Meinung zu diesem Thema. Wie hast du die Sommermonate hinsichtlich des Sauftourismus auf Mallorca erlebt? Sind die Maßnahmen berechtigt oder übertrieben und kann Mallorca deiner Meinung mit diesen Verordnungen Erfolg haben. Hinterlass uns unter den Mallorca News einen Kommentar. Wir sind gespannt auf deine Sichtweise.

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Der bekannte Balneario 6 (Ballermann 6). Eigentlich ist es nur ein Strandabschnitt mit einer Strandbar, aber besonders in Deutschland das Synonym für Party-Urlaub und Sauftourismus.

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Quellen:

Mallorca-Magazin, 
Mallorca-Zeitung, 
Inselradio Mallorca
Frankfurter Allgemeine

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