Mallorca News der Woche vom 21.-26. Oktober 2019

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Wir haben für dich die wichtigsten und spannendsten Mallorca News und Themen der vergangenen Woche in unserem Wochenrückblick zusammengestellt.

Wir wünschen dir viel Spaß beim lesen.


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Montag, 21. Oktober 2019

  • Mallorca News vom Palma Projekt „Palma Springs“: Die riesige Freifläche neben dem Palma Aquarium ist schon seit Jahren für das neu geplante Einkaufszentrum „Palma Springs“ umzäunt. Da sich das Projekt, was 2014 der Öffentlichkeit präsentiert wurde, neben dem Feuchtgebiet Ses Fontanelles befindet, gab es nicht nur von Umweltschützern in der Vergangenheit Kritik. Schließlich stoppte der sogenannte PEQMA-Verordnungsplan des Inselrates den Bau komplett. Darin sollen nämlich die Verkaufsflächen in Palma Springs von den geplanten 70 000 Quadratmetern auf nur noch 2500 begrenzt werden. Nun geht der Streit zwischen den Bauträgern und den Behörden in die nächste Runde. Die Projektträger des Bauvorhabens haben Klage gegen den Verordnungsplan am Verwaltungsgericht eingereicht. Damit soll das Bauprojekt doch noch die nötige Genehmigung erhalten. Außerdem wird mit der Klage eine stärkere Handelsliberalisierung auf Mallorca eingefordert.

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  • Renovierungen in der Wintersaison: Die Wintermonate werden auf Mallorca wieder dafür genutzt, viele Verschönerungsmaßnahmen und Instandsetzungen besonders an der Infrastruktur vorzunehmen. So wird ab November der Uferboulevard Paseo Marítimo zwischen den Orten Cala Millor und Cala Bona neu in Schuss gebracht. Für diese Instandsetzung an der Ostküste von Mallorca sind insgesamt 808 000 Euro eingeplant. Es wird dafür der Radweg neu asphaltiert, die Straßenbeleuchtung erneuert und die Straßenbeschilderung ausgetauscht. In Zukunft wird der Bereich autofrei sein und es dürfen dann den Boulevard nur noch Fußgänger und Radfahrer passieren.

Dienstag, 22. Oktober

  • Schwere Unwetter auf Mallorca: Dienstagabend gab es auf Mallorca wieder heftige Unwetter. Starke Regenfälle brachten dabei örtlich bis zu 70 Liter Wasser auf den Quadratmeter. Massenhaft Blitze erhellten den Himmel. Diese gingen aber überwiegend südlich der Insel über dem Meer nieder. Überschwemmungen gab es lokal von einigen Straßen. Durch starke Winde wurden einige Bäume umgeknickt. Die Wetterwarnstufe Orange galt bis in die Morgenstunden des Mittwochs. Auf dem Flughafen von Palma mussten alle Flieger in der Nacht bis etwa 3 Uhr auf dem Boden bleiben. Windböen von bis zu 82 km/h machten zusätzlich zum Gewitter und dem starken Regen ein Starten und Landen unmöglich. Zum Glück gab es in diesem Jahr keine Verletzen durch die schweren Unwetter. Für den Wasservorrat der Insel ist diese Regenwoche allerdings sehr förderlich gewesen. Der Pegelstand der zwei größten Stauseen (de Cúber und Gorg Blau) stieg auf 45 Prozent.

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  • Weniger Flüge im Winter nach Mallorca: Im kommenden Winter wird es weniger Flüge von und nach Mallorca geben. Dies gab der Betreiber des Flughafens in Palma bekannt. So werden in dieser Nebensaison 6,6 Prozent weniger Passagiere als im Jahr zuvor abgefertigt. Der Rückgang wäre sogar noch viel höher ausgefallen, wenn nicht die deutsche Bundesregierung die deutsche Fluggesellschaft Condor (Tochtergesellschaft des Pleite gegangenen Reiseveranstalter Thomas Cook) mit einem Überbrückungskredit geholfen hätte. Traditionell kommen die meisten Flüge im Winter von den deutschen Städten auf die Insel. Der Winterflugplan gilt vom 27. Oktober bis 28. März.

Mittwoch, 23. Oktober

  • Günstige Mallorca News vom Flughafen: Auf dem Flughafen von Mallorca gibt es seit diesem Mittwoch Getränkeautomaten mit Wasserflaschen für einen Euro. Das tolle daran ist, du kannst dort sogar ganz einfach mit der Kreditkarte bezahlen. Der Flughafenbetreiber möchte diesen Service in Zukunft spanienweit an 19 weiteren Airports einführen. Beschwerden von Passagieren wegen teuren Wasserflaschen hatte zu einem Umdenken geführt. Wir sind gespannt, ob sich diesem sehr guten Vorbild auch die deutschen Flughäfen ein Beispiel nehmen.
  • Balearen schlimmster Müllverursacher: Die Balearen als größter Müllverursacher von ganz Spanien. Diese weniger rühmliche Auszeichnung geht aus den Daten des balearischen Umweltministeriums hervor. Demnach fallen im Jahr auf der Inselgruppe 763,5 Kilogramm Abfall pro Einwohner an. Davon können etwa 82 Prozent nicht recycelt werden, da der Müll nicht richtig getrennt wurde. Dies ist aber nicht nur ein Ergebnis des Massentourismus. Auf Mallorca fallen zum Beispiel in der Hochsaison gerade einmal 35 Prozent mehr Müll an als in der Nebensaison. Zum Vergleich, auf Menorca sind es im Sommer 154 Prozent mehr als im Winter. Das Umweltministerium will nun mit verschiedenen Kampagnen das Bewusstsein der Bürger verändern, gerade im Bezug auf das oftmals irrsinnigen Wegwerfverhaltens.

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 Donnerstag, 24. Oktober

  • Heißluftballon-EM auf Mallorca: Durch das schlechte Wetter der letzten Tage musste eine ganz besondere Europameisterschaft verschoben werden. Mit dem Abzug der starken Winde und den Regenfällen können aber jetzt seit Donnerstag über 90 Heißluftballons über die Insel fliegen. Sie verwandeln den hellblauen Himmel in ein buntes Ballonmeer. Das Schauspiel ist besonders gut über den Orten Manacor, Vilafranca, Inca und Felanitx zu bestaunen. Bis zum Sonntag treten die Piloten in verschiedenen Läufen gegeneinander an. Diese Europameisterschaft ist im Übrigen kein neues Turnier. Es wird europaweit schon seit 1976 ausgetragen.

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  • Abwasser fließt weiter in die Palma-Bucht: Bis irgendwann nach starken Regenfällen kein ungefiltertes Abwasser mehr in die Bucht von Palma fließt, wird es nach Angaben des städtischen Wasserverbandes Emaya noch mindestens 18 Monate dauern. Im November wird zwar mit dem Bau zweier großer Rückhaltebecken begonnen, mit einer Fertigstellung ist aber nicht vor 2021 zu rechnen. Die Becken sollen dann das mit Fäkalien verschmutze Wasser aufhalten, um es danach gezielt den Kläranlagen zuleiten zu können. In den letzten Jahren mussten die Stadtstrände von Palma wegen starken Verschmutzungen nach Regenschauern regelmäßig für das Baden gesperrt werden. Wir werden dich diesbezüglich in Zukunft über unsere Mallorca News weiterhin auf dem Laufenden halten.

 Freitag, 25. Oktober

  • Niedrigere Mallorca-Preise für 2020 erwartet: Die stellvertretende Chefin des RUI-Hotelkonzerns (Carmen Rui)  äußerte sich bei einer Podiumsdiskussion zu der Preisentwicklung auf Mallorca im nächsten Jahr. Ihrer Meinung nach werden viele Hotels durch die Thomas Cook Pleite gezwungen sein, die nun nicht mehr vom Reisekonzern gebuchten Betten preiswerter auf dem Touristikmarkt anzubieten. Davon werden besonders deutsche, britische und skandinavische Urlauber profitieren können. Aber auch durch die starke Konkurrenz aus dem östlichen Mittelmeerraum und der angestrengten Wirtschaftssituation in Europa, werden die Hoteliers gezwungen sein attraktivere Angebote für die Urlauber zu erstellen. In den letzten Jahren ist Mallorca immer teurer geworden. In Zukunft wird erwartet, dass dies nach 4 Jahren stetigen Wachstums nach unten korrigiert wird. Carmen Rui warnte aber ihre Kollegen davor, die Preissenkungen durch verringerten Service wieder hereinzuholen. Vielmehr sollten die Hotels ihre Gewinnmarge nach unten schrauben um dauerhaft Urlauber an sich und die Insel zu binden. Wir werden die Entwicklung interessiert beobachten. Bei unseren Reise-Deals kannst du schon jetzt täglich ausgewählte Schnäppchen nach Mallorca finden. >HIER GEHTS ZU DEN DEALS<

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Samstag, 26. Oktober

  • Überteuerte Immobilien auf Mallorca: Im Zentrum von Palma liegen die derzeitigen Preise für Wohnungen und Häuser etwa 30 Prozent über dem eigentlichen Wert. Besonders reiche Europäer hatten in den letzten Jahren die Quadratmeterpreise nach oben getrieben. Laut dem Immobilienverband API könnte sich diese Situation aber bald ändern. Vor allem weil viele Banken bei der Finanzierung nicht mehr ganz so freigiebig sind wie in der Vergangenheit. Außerdem ist es normal, dass sich ein Markt mit der Zeit wieder auf die normalen Bewertungen einpegelt. Die Vereinigung API rät jetzt ihren Kunden bei Kaufabsichten sich mehr an den reellen Preisen zu orientieren.

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  • Am Samstag ist eine 79-jährige deutsche an der Cala Fornels ertrunken. Gegen 9 Uhr sahen Angestellte eines nahegelegenen Hotels die Frau leblos im Wasser treiben. Sie wurde darauf aus dem Wasser gezogen. Die herbei gerufenen Rettungssanitäter versuchten sie zu reanimieren. Leider blieben die Versuche erfolglos.

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Quellen:

Mallorca-Magazin, 
Mallorca-Zeitung, 
Inselradio Mallorca

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