Mallorca Wochenrückblick vom 7.Oktober – 12.Oktober 2019

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Wir haben für dich die wichtigsten und spannendsten Neuigkeiten und Themen der vergangenen Woche in unserem Mallorca Wochenrückblick zusammengestellt.

Wir wünschen dir viel Spaß beim lesen.


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Montag, 7. Oktober 2019

  • Strandsäuberung: An Palmas Stadtstrand Can Pere Antoni gab es am Wochenende eine freiwillige Säuberungsaktion. Dabei wurden mehr als 300 Kilogram Müll aus dem Wasser und dem Meeresgrund gezogen. Besonders auffällig war dabei, das viele Toiletten- und Haushaltsutensilien darunter waren. Der Strand wurde von der durchführenden Organisation „Vigilantes Marinos“ extra ausgesucht, da dieser in der Vergangenheit nach heftigen Regenfällen immer wieder gesperrt wurde. Dann fließt nämlich das Abwasser der Stadt ungefiltert ins Meer, weil die Kläranlagen durch die Regenmassen überlastet sind. Die Menge an Müll untermauert die Forderung von Naturschützern, dringend die altehrwürdige Abwasserreinigung zu sanieren und auf einen modernen Stand zu bringen. An der Aktion beteiligten sich außerdem viele lokale Einrichtungen wie zum Beispiel verschiedene Tauchclubs.
  • Beleuchtung für Wahrzeichen: Die Kathedrale „La Seu“ von Palma, das bedeutendste Wahrzeichen der Inselhauptstadt, bekommt eine neue Aussenbeleuchtung. Dies gab die Stadt am Montag bekannt. Anders als geplant soll der Bau aber nicht farbig sondern in Zukunft in neutralem weißen Licht angestrahlt werden. In diesem Zusammenhang wird auch der benachbarte Almudaina-Palast in das Beleuchtungskonzept mit einbezogen. Für das Projekt ist eine Gesamtsumme von 1,1 Millionen Euro vorgesehen. Allerdings hat die Denkmalschutzorganisation ARCA Einspruch gegen die Neugestaltung eingelegt. Grund ist, dass die neuen Beleuchtungslaternen in Zukunft nicht mehr 5 Meter hoch sind, sondern laut neuem Konzept eine Größe von 6 Metern haben. Nun muss abschließend der Inselrat entscheiden, ob die neue Beleuchtung so umgesetzt werden darf.

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Dienstag, 8. Oktober

  • Schutz für Seegras: In diesem Jahr gab es vor der Küste von Mallorca insgesamt über 86 000 Kontrollen von Booten, Yachten und Kleinschiffen bezüglich des Ankerplatzes. Es wurde dabei kontrolliert, ob die Wasserfahrzeuge im geschützten Poseidongras ankern und dieses damit beschädigen. Bei 10 Prozent wurde ein Fehlverhalten festgestellt, dies gab das Umweltministerium bekannt. Strafen wurden in den meisten Fällen jedoch nicht verhängt, sondern nur auf das Fehlverhalten hingewiesen. Vor der Küste von Mallorca sind etwa 650 Quadratkilometer Meeresgrund mit Poseidongras geschützt. Detaillierte Karten sollen in Zukunft den Bootsführern darüber Auskunft geben, wo sie ankern dürfen und wo nicht. Bei Verstößen drohen je nach Schwere der Umweltbeschädigung Bußgelder ab 100 Euro.
  • Übernahme Thomas Cook Betten: Die schon für den pleite gegangenen Reisekonzern Thomas Cook reservierten Hotelbetten für 2020 werden zum großen Teil von den anderen Reiseveranstaltern übernommen. Dazu zählen die Kontinente der zum Konzern gehörenden Tochterfirmen Neckermann-Reisen, FTI, Alltours, DER Touristik und Schauinsland-Reisen. Das deutsche Tourismusunternehmen TUI übernimmt davon allein ein Viertel der Angebote. Da die Kataloge für die neue Saison jedoch schon gedruckt sind, werden diese Angebote überwiegend Online vertrieben oder nach direkter Nachfrage im Reisebüro. Laut den Reiseveranstaltern geht es insgesamt um etwa 400 000 Urlaubsbuchungen. Reisen mit Startdatum einschließlich dem 31. Dezember können aber nicht durchgeführt werden. Hier nochmal der Link zu dem eingesetzten Dienstleister Kaera, der von der zuständigen Versicherung Zurich eingesetzt wurde. Dort kannst du deine Schadensersatzansprüche anzeigen und einen Ausgleich beantragen. https://bit.ly/2MbdEQa

Mittwoch, 9. Oktober

  • Umfangreiche Flughafen Modernisierung: Der Flughafen von Palma soll mit einer Summe von insgesamt 559 Millionen Euro bis zum Jahr 2023 modernisiert werden. Geplant ist es, die Ankunfts- und Abflugbereiche sowie die Check-In-Schalter den neuen europäischen Vorschriften und dem Umweltschutz anzupassen. Auch werden die Zugänge zu den Parkflächen umgebaut. Des Weiterem wird das Gepäckabfertigungssystem und die Klimatisierung modernisiert. Auch für den Brandschutz sind in diesem Zusammenhang Gelder eingeplant. Die Fußwege zwischen den einzelnen Terminals sollen verkürzt werden, dafür ist eine neue Fußgängerbrücke geplant. Auch soll es weitere Gates zum Ein- und Aussteigen geben. Die Gesamtfläche des Flughafens wird allerdings nicht erweitert. Die geplanten Maßnahmen sind laut dem Flughafenbetreiber AENA aus wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Gründen notwendig, die sich durch das gestiegene Fluggastaufkommen ergeben.

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  • Gedenken an Flutopfer: An diesem Mittwoch wurde den Flutopfern gedacht, die vor einem Jahr bei den verheerenden Überschwemmungen auf der Insel Mallorca ums Leben gekommen sind. Die Gedenkveranstaltung fand in Sant Llorenç statt, dem Ort der am schlimmsten von den Unwettern betroffen war. Es wurde nach einer Ansprache des Bürgermeisters 13 weiße Luftballons in die Luft gelassen. Ein Ballon für jedes Opfer. Auch wurde den vielen Helfern gedacht, die nach den Zerstörungen durch die Wassermassen die Aufräumarbeiten unterstützten oder mit Geldspenden geholfen haben die Schäden zu beseitigen.

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Donnerstag, 10. Oktober

  • TUI will von Pleite profitieren: Von der Pleite des Reiseveranstalters Thomas Cook wollen im nächsten Jahr die ehemaligen Konkurrenten stark profitieren. So gab das deutsche Reiseunternehmen TUI bekannt, dass man für die europäischen Haupturlaubsziele wie zum Beispiel Mallorca, Griechenland, der Türkei oder den Kanaren bis zu 500 000 neue deutsche Kunden gewinnen will. Auch das Flugangebot der Tochtergesellschaft TUIfly wird laut den Konzernangaben im nächsten Jahr stark erweitert. Die Hoteliers sollen in Zukunft nach den Buchungen Garantien für die Zahlungen erhalten. Auch will TUI viele kleine Reisebüros für sich gewinnen, die bisher überwiegend Angebote von Thomas Cook vertrieben haben. TUI ist laut eigenen Angaben und der Beurteilung vieler Marktbeobachter gesund aufgestellt. Ein Drama wie im Falle Thomas Cook ist bei TUI ausgeschlossen.
  • Mallorca muss Wasser sparen: Die Wasserversorgungsanstalt Emaya hat Großverbraucher auf der Insel dazu aufgerufen mehr Wasser zu sparen. Der Appel richtete sich vor allem an den Flughafen in Palma, den Hafen, Gesundheitseinrichtungen und an das Rathaus der Inselhauptstadt. Derzeit beziffern sich die Wasserreserven für Mallorca nur noch auf etwa 50 Prozent. Aus diesem Grund wurde jetzt eine Vorwarnstufe ausgerufen und ein Sonderkomitee eingerichtet. Als Hauptquellen für die Insel gelten die beiden Stauseen Embalse de Cúber und Georg Blau im Nordwesten der Insel. Fehlen über dem Sommer die Niederschläge sinken die Pegel und es müssen geeignete Maßnahmen zum Wassersparen eingeleitet werden.

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 Freitag, 11. Oktober

  • Riesenquallen gesichtet: In den letzten Tagen sind an verschiedenen Küstenstellen von Mallorca übergroße Quallen gesichtet worden. So gab es Berichte von der Playa de Palma (Höhe Balneario 8), dem Yachthafen Club de Mar und dem Strand Es Trenc. Laut den aufgenommenen Bildern handelt es sich um die sogenannte Riesenqualle Rhizostoma luteum. Sie kommt vor allem im Atlantik vor, aber auch im Mittelmeer (wo sie die größte Quallenart ist). Ihr Schirm kann im Durchmesser eine Größe von 60 Zentimeter erreichen, die Tentakeln eine Länge von bis zu 2 Metern. Eine Berührung kann beim Menschen Hautreizungen hervorrufen, ansonsten ist sie aber nicht weiter gefährlich.
  • Keine Begrenzung der Kreuzfahrtschiffe: Die Stadt Palma und die Balearen-Regierung können nicht von sich aus die Anzahl der Kreuzfahrtschiffe begrenzen. Dies machte die Hafenbehörde der spanischen Zentralregierung in Madrid deutlich. Eine Kommune kann daher keine Vorschriften erlassen, wie viele Schiffe den Hafen anfahren dürfen. Es kann daher nur Absprachen mit den entsprechenden Reedereien geben, durch die die Anzahl der Kreuzfahrtschiffe pro Tag im Hafen von Palma begrenzt wird. Diese Begrenzung ist laut der Inselregierung dringend nötig. An manchen Tagen legen bis zu sechs Kreuzfahrtschiffe an und bringen eine hohe Umweltbelastung durch Abgase und Lärm mit sich. Auch die Anzahl der dann durch die Straßen der Inselhauptstadt strömenden Touristen ist ein weiteres Ärgernis, besonders für die Einheimischen. Eine Regulierung ist daher für die Zukunft dringend notwendig.

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Samstag, 12. Oktober

  • Trinkbares Leitungswasser: Die Stadt Palma plant, dass in Zukunft 95 % des Leitungswasser in der Inselhauptstadt getrunken werden kann. Dies soll mit neuen Wasserfiltern in den Versorgungsleitungen realisiert werden. Dafür ist ein Betrag von 5,5 Millionen Euro bereitgestellt worden. Ziel ist es, die Mineralisierung des Wassers so herabzusenken, dass es das Niveau von normalen Mineralwasser besitzt. Bisher schmeckte das Wasser direkt aus dem Hahn in Palma alles andere als gut, obwohl Untersuchungen in der Vergangenheit gezeigt haben, dass das Wasser ohne Bedenken getrunken werden kann. Die Wasserversorgungsanstalt Emaya möchte nach der Filterinstallation durch verschieden Maßnahmen den Menschen die Nutzung des Leitungswasser als Trinkquelle näher bringen.
  • Mallorca feiert Nationalfeiertag: Am Samstag wurde der Nationalfeiertag von Spanien gefeiert, der an die Entdeckung von Amerika durch Christoph Columbus am 12. Oktober 1492 erinnert. Dieser wurde natürlich auch auf Mallorca gefeiert. So gab es in der Inselhauptstadt verschiedene Veranstaltungen und Kundgebungen. Ein Demonstrationszug machte sich zum Beispiel für den Zusammenhalt und die Einheit Spaniens stark.  Hintergrund ist, dass es verschiedene Strömungen in Spanien gibt, die eine Unabhängigkeit von Katalonien und den Balearen fordern. Die Befürworter dieser Abspaltung von Spanien hatten ebenfalls einen Informationsstand eingerichtet. Im Jahr 2017 wurde dieser von den Demonstranten noch zerstört. Diesmal blieb es aber ruhig, obwohl der Demonstrationszug direkt an diesem Infostand der Assemblea Sobinanista vorbei führte.

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Quellen:

Mallorca-Magazin, 
Mallorca-Zeitung, 
Inselradio Mallorca

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