Schwarze Flagge für zwei Strände auf Mallorca

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Der Dachverband  von etwa 300 spanischen Umweltorganisatoren, der „Ecologistas en acción“, hat seinen Jahresbericht über die Sauberkeit von Stränden im Mittelmeerraum herausgegeben. Dabei wird nicht nur die gesamte spanische Festlandküste unter die Lupe genommen, sondern natürlich auch die Balearen.

Schlechte Wasserqualität in der Alcúdia-Bucht

In der Alcúdia-Bucht auf Mallorca gibt es schon seit mehreren Jahren große Probleme, dass das Meer besonders nach starken Regenfällen einen unangenehmen Geruch verbreitet. Dies liegt vor allem an der veralteten Kläranlage Son Bosc. Nach großen Niederschlägen schafft sie es nicht mehr das Abwasser vor Einleitung in das Meer gründlich zu reinigen. Anders als in Palma, wo bei solchen Vorfällen auch schon mal ganze Strände gesperrt werden, gibt es für die Badegäste im Norden nicht einmal einen Hinweis. Die ist unter anderem ein Umstand, den die Umweltschützer kritisieren. Da es in der Bucht zudem nur eine geringe Wassertiefe gibt, ist auch der Wasseraustausch mit dem offenen Meer nicht sehr groß. Die größere Algenbesiedelung am Meeresboden und der Massentourismus setzten der Wasserqualität ebenso zu.

Schwarze Flagge im Widerspruch zur Blauen Flagge

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In diesem Jahr haben die Strände von Can Picafort und Son Bauló die unrühmliche Auszeichnung mit der „Schwarzen Flagge“ erhalten. Dies steht allerdings im krassen Widerspruch zu der Auszeichnung mit der „Blauen Flagge“, die die Stiftung für Umwelterziehung (FEE) einmal im Jahr verleiht. So sind mit diesem Prädikat für besonders saubere Strände nicht nur die Playa de Palma oder die Cala Llombards ausgezeichnet worden, sondern eben auch die Strände von Can Picafort und Son Bauló. Die Umweltschützer von „Ecologistas en acción“ erklären dies damit, dass es sich hierbei um eine medienwirksame Auszeichnung handelt, um den Massentourismus weiter am Leben zu halten. Es lässt sich leider nicht verleugnen, dass die Menschenmassen nicht nur der umliegenden Natur schaden, sondern auch die Meeresqualität stark darunter leidet. Traumbuchten wie zum Beispiel die Caló des Moro oder die Cala Pi sind im Sommer nicht nur überlaufen, sondern am Abend von dem Ansturm der Badegäste vollkommend verdreckt. Von der Playa de Palma ganz zu schweigen. Dies hat oftmals nicht nur mit fehlenden Abfallbehältern zu tun, sondern ist leider auf das rücksichtslose Verhalten vieler Urlauber zurückzuführen.

Alles wirklich so schlimm?

Uns interessiert deine Meinung dazu. Welche Erfahrungen hast du in der Hauptsaison gemacht? Wie war die Wasserqualität und die Sauberkeit der Strände? Welche gegenteilige Beobachtungen hast du zum Beispiel im Winter bzw. der Nebensaison auf Mallorca gemacht, wo die Insel leer und ruhig ist?

Schreibe es uns in die Kommentare oder auch gern per Mail an dream_of_mallorca@yahoo.com. Wir sind gespannt auf deine Meinung?

Sonnige Grüße und vielen Dank!


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Ein Kommentar

  1. Calo des moro ist voll keine Frage. Aber überall stehen Abfallbehälter. Man merkt und sieht das alles getan wird um die buchten sauber zu halten. Und die meisten Touristen die sich auch die Mühe machen soweit zu laufen, hinterlassen saubere Strände. Playa de Palma und alcudia siehts anders aus

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