Wieder Quallenalarm auf Mallorca

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Vorsicht im Süden von Mallorca

Wie schon im Frühjahr des letzten Jahres, gibt es auch derzeit wieder Sichtungen einer gefährlichen Quallenart. Die sogenannte portugiesische Galeere wurde im Süden von Mallorca in der Nähe von Colònia de Sant Jordi von einer Urlauberin entdeckt und fotografiert. Auch vor Menorca und Ibiza wurden Exemplare gesichtet.

Ihr Aussehen ist bläulich-lila mit einer sackförmigen Gasblase, die für Auftrieb sorgt. Die Tentakeln können bis zu 50 Meter lang werden.

Laut dem spanischen Umweltministerium begünstigen derzeitige Strömungen im Mittelmeer sowie Veränderungen des Klimas, dass diese Qualle wieder verstärkt im Mittelmeerraum vorkommt. Eigentlich ist sie eher im Pazifik, der Karibik oder um den Kanaren zu finden.

Schmerzende Wunden und allergischer Schock

Ein Kontakt mit den Tentakeln ist sehr schmerzhaft und kann bei vielen Menschen einen allergischen Schock auslösen (der bei geschwächten Personen sogar zum Tode führen kann). Auf der Haut hinterlassen sie brennende Wunden wie bei einem starken Peitschenhieb. Es wird empfohlen, nach einem Kontakt sich ärztlich versorgen zu lassen.

Ausdrücklich wird davon abgeraten, verstorbene und an Land gespülte Exemplare zu berühren. Für Panik besteht allerdings kein Grund. Im letzten Jahr gab es lediglich etwa 10 Sichtungen.


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