Mallorca News der Woche (11.3. bis 16.3.2019)

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Du suchst alle Neuigkeiten über deine Lieblingsinsel? Wir haben die wichtigsten News für dich in unserem Wochenrückblick zusammengestellt.


Montag, 11. März 2019:

  • Das geplante große Einkaufszentrum „Palma Springs“, nahe der Playa de Palma (direkt neben dem Palma Aquarium), ist einen großen Schritt vorangekommen. Der oberste Gerichtshof hat in der Revisionsverhndlung zugunsten des Bauträgers entschieden. Zuvor hatte die balearische Landesregierung die Baugenehmigung zurückgezogen. Diese muss nun neu erteilt werden. Schon seit Jahren gibt es Streit um dieses Mega-Projekt. Geplant sind über 200 Lokale verteilt auf 75 000 Quadratmeter und ein Kino mit 12 Sälen. Außerdem sollen 3700 neue Parkplätze geschaffen werden. Eigentlich war die Eröffnung des Einkaufszentrum schon für 2016 geplant. Die Fläche ist schon sehr lang umzäunt und geräumt. Wann es nun zum ersten Spatenstich kommt, bleibt aber weiterhin unklar.
  • Mallorcas Umweltschutzorganisation „Gob“ fordert von den Küstenschutzbehörden den Abriss verschiedener in Küstennähe errichteter Bauwerke und Pools. Grundlage dafür ist, dass die Genehmigungen aus dem Jahr 1988 stammen und nur eine Gültigkeit für 30 Jahre haben. Diese Zeit ist nun abgelaufen. Laut den Naturschützern sollen die Küsten wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzt werden und der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden. Unter den Bauwerken sind auch bekannte Objekte wie das Hotel Cala Viñyes an der Cala Viñyes oder auch der Puro-Beach in Can Pastilla.

Dienstag, 12. März 2019:

  • Nicht nur die Hotels auf Mallorca verzeichnen für dieses Jahr einen Buchungsrückgang, auch die Vermieter von Ferienwohnungen vermelden weniger Vermietungen für 2019. Der Vorsitzende des Verbandes für Ferienvermietung, Jodie Cerdó, rechnet mit einem Rückgang von 15 Prozent gegenüber dem letzten Jahr. Ein Grund dafür ist auch die neue Zonenregelung auf der Insel, die den Vermietern strengere Regeln verordnet hatte. Besonders in Küstenregionen ist eine Ferienvermietung unter dem neuen Regelwerk schwierig geworden.
  • In der Nähe von Santanyí, in dem Ort s’Horta, haben Wissenschaftler einen sensationellen Fund gemacht. In einem 750 Kilogramm schweren Stein haben sie die Überreste von einem Walkopf gefunden, der nach Schätzungen etwa 5,7 Millionen Jahre alt sein könnte. Nach den Berechnungen der Forscher, ist das Tier etwa 8 Meter lang und 8 Tonnen schwer gewesen. Es ist der erste Fund eines Walfosils im Mittelmeerraum aus der Erdzeitepoche des Myozän (vor 5,3 bis 5,9 Millionen Jahre).

Mittwoch, 13. März 2019:

  • Um in Palma ein gutes Gleichgewicht zwischen Hotels und Wohnhäusern zu finden, begrenzt die Inselhauptstadt nun die Umwandlung von Wohnhäusern in Hotels. So soll zum Beispiel im historischen Stadtkern überhaupt keine Häuser mehr zu Hotels umgestaltet werden. Außerdem dürfen Herbergen nur noch an Straßen und Plätzen entstehen, die eine Gesamtbreite von 20 Metern haben. Für die beliebte Playa de Palma, wo es 35 000 der 47 000 Hotelbetten von Palma gibt, gelten Außnahmeregelungen.
  • Ortschaften und Gebiete im Tramuntana-Gebirge leiden derzeit unter einer Pollenexplosion. Besonders der Küstenort Port de Sóller ist vom gelben Staub bedeckt. Dieser hat auch das Wasser im Strand- und Hafenbereich gelblich gefärbt. Bei den Pollen handelt es sich überwiegend um den Blütenstaub von Kieferbäumen. Experten zu Folge ist der Grund dafür eine lange Trockenperiode in den letzten 2 Monaten und ein recht milder Winter in diesem Gebiet.


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Donnerstag, 14. März 2019:

  • Das Olivenöl „Made in Mallorca“ wird dieses Jahr ein rares Gut sein. Durch extreme Ernteausfälle im letzten Jahr wurden 84 Prozent weniger Oliven zum Auspressen geerntet. Gründe dafür sind zum einen der regenreiche Sommer im letzten Jahr und zum anderen negative Zyklen der Olivenbäume. In Litern ausgedrückt sind das nur 33 600 Liter im Vergleich von 293.800 Litern zuvor. Es ist also davon auszugehen, dass das beliebte Olivenöl von Mallorca in nächster Zeit deutlich teurer wird.
  • Im Rahmen des neuen Klimaschutz-Gesetzes will Mallorca und seine Nachbarinseln ab 2025 Dieselfahrzeuge verbieten. Dies stößt bei der Vereinigung der Auto- und Lastwagenfabrikanten auf Widerstand. Sie legten bei der EU gegen die geplanten Regelungen Beschwerde ein. Die EU muss nun prüfen, ob die Balearen damit gegen gültige EU-Regelungen verstoßen. Außerdem plant die Balearen-Regierung ab dem Jahr 2050 nur noch Elektrofahrzeuge auf den Inseln zuzulassen.

Freitag, 15. März 2019:

  • Die für den Flughafen in Palma zuständige Fluglotsen-Gewerkschaft Usca warnt für diese Hochsaison vor Verspätungen bei Starts und Landungen auf Mallorca. Grund dafür ist ein Mitarbeiterengpass. So fehlen trotz etwa 110 Fluglotsen weiter 20 Kollegen um einen reibungslosen Betrieb zu sichern. Spanienweit gab es trotz gestiegener Flugverbindungen in den letzten Jahren stark verschärfte Einstellungsvorschriften. So werden Nachwuchskräfte noch bis über den Sommer hinaus angelernt. Des Weiteren fordert die Gewerkschaft eine Aufrüstung der Technik am größten Flughafen der Balearen.
  • Auf Mallorca sind die Bau-Investitionen im vergangenen Jahr um 23,3 Prozent gestiegen. Auf den gesamten Balearen bedeutet das eine Summe von 1,99 Milliarden Euro und damit der höchste Wert der vergangenen 10 Jahre. Doch mit den Geldern wurden nicht überwiegend Hotels und touristische Einrichtungen gebaut, sondern mit insgesamt 1,04 Milliarden Euro Wohnimmobilien errichtet. Dabei handelt es sich aber auch um Luxushäusern und Wohnungen. Im Hotel-Sektor wurden vergleichbar wenige 363 Millionen Euro investiert.

Samstag, 16. März 2019:

  • Die Insel erwacht nach dem ruhigen Winter wieder langsam zum Leben und bereitet sich auf die Hauptsaison vor. Zwar wird noch überall fleißig gewerkelt und gebaut, jedoch haben schon einige Hotels und Lokale, die über den Winter geschlossen hatten, wieder ihre Toren geöffnet. So kannst du zum Beispiel ab diesem Wochenende wieder an der Playa de Palma das beliebte und berühmte Strandlokal „Balneario 6“ besuchen. Bei 20 Grad Außentemperaturen und viel Sonnenschein lockte dieses heute wieder zahlreiche Gäste an.
  • Die 700 Jahre alte Burg „Castell de Bellver„, oberhalb von Palma, benötigt laut einer von der Stadt in Auftrag gegebenen Studie höhere Wartungsausgaben um das Bauwerk weiter in ordentlichen Zustand erhalten zu können. Die Stadt will nun reagieren und die Instandhaltungskosten erhöhen. Die Burg ist neben der Palma Kathedrale das meistbesuchte historische Gebäude von Palma. Durchschnittlich kommen täglich um die 1300 Besucher.

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