Mallorca News der Woche (8. Kalenderwoche)

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Du suchst alle Neuigkeiten über deine Lieblingsinsel? Wir haben die wichtigsten News für dich in unserem Wochenrückblick zusammengestellt.


Montag, 18. Februar 2019:

  • Der beliebte Radweg des südlichen Küstenortes Sa Ràpita soll sicherer werden. Dies sicherte die Straßenverwaltung des Inselrates zu. So soll die Straße zum Radweg hin mit einem Holzgeländer getrennt werden. Im Sommer ist dieser Weg durch die Zweiräder stark befahren und es kommt immer wieder zum Ausweichen auf die viel befahrene Straße. Im vergangenen Sommer verunglückte eine 15-jährige Radlerin tödlich, als sie von einem Fahrzeug überrollt wurde.
  • Das Kloster in Lluc verliert nach 128 Jahren seine letzten Mönche. Die zuletzt noch dort lebenden sechs Priester sind alle über 80 Jahre alt und können ihre Arbeit nun nicht mehr ausüben. Nachwuchs ist leider nicht in Sicht, da das Mönchsleben immer weniger junge Menschen begeistert. Das Kloster gehört zum Bistum Mallorca, dort wird nun überlegt, wie die Gebäude in Zukunft instand gehalten und betrieben werden können. Das Kloster in Lluc gilt als das spirituelle Herz der Insel und ist das „Herrenhaus aller Mallorquiner“.

Dienstag, 19. Februar 2019:

  • Auch in diesem Jahr wird die Straße zum Cap Formentor in der Hauptsaison für den Autoverkehr gesperrt. Damit soll ein Verkehrschaos wie in früheren Jahren vermieden werden. Wie das Rathaus von Pollença bekannt gab, wird der Zeitraum in diesem Jahr noch vergrößert. So ist eine Zufahrt zum beliebten Ausflugspunkt im Norden der Insel von Juni bis September in der Zeit von 10 bis 19 Uhr nur mittels den eingesetzten Shuttle-Bussen möglich. Diese fahren ab Port de Pollença in regelmäßigen Abständen den ganzen Sommer lang.
  • Nach dem Konkurs der Airline Germania, gibt es trotzdem für diesen Sommer ein erweitertes Flugangebot von Deutschland auf die Baleareninsel. Die österreichische Airline Laudamotion wird ab Juni Flughäfen ansteuern, die durch den Wegfall von Germania keine Flüge mehr nach Mallorca im Angebot hatten. So wird in das Programm Nürnberg, Dresden (beide täglich), Friedrichshafen (Montag, Dienstag, Donnerstag und Samstag), Erfurt (Mittwoch und Sonntag), Münster (zweimal täglich) sowie Rostock (Dienstag, Donnerstag und Samstag) aufgenommen.

Mittwoch, 20. Februar 2019:

  • Der Stadtrat von Palma de Mallorca will die Anzahl von Haustieren pro Haushalt begrenzen. Laut der neu geplanten Gemeindeverordnung dürfen pro Wohnung in Mehrfamilienhäusern nur noch 3 Haustiere und in Einfamilienhäusern 5 Tiere gehalten werden. Besitzer die derzeit eine größere Anzahl an Haustieren halten müssen ihre Lieblinge allerdings nicht abgeben. Für solche Fälle wird es eine Ausnahmegenehmigung geben. Mit diesem neuen Gesetz soll eine artgerechte Tierhaltung gewährleistet sein. Jedoch haben jetzt gerade Tierschützer Bedenken geäußert, ob diese Maßnahmen sinnvoll sind und sehen die neuen Regeln eher kritisch.

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Donnerstag, 21. Februar 2019:

  • Wer derzeit die Hauptstraße Carrer d‘ Elionor in Cala Ratjada passiert, dem fallen sofort umfangreiche Bauarbeiten an der Straße auf. Sie soll in drei Monaten überwiegend Barrierefrei sein und so leichter von Rollstuhlfahrern oder Kinderwagen überquert werden können. Außerdem werden große Löcher mit neuem Asphalt versehen und eine Vielzahl an Zebrastreifen angelegt. Der Inselrat lässt sich den umfangreichen Umbau, der besonders im Sommer stark frequentierten Straße, 280 000 Euro kosten. Bereits 2017 wurde in dem Ort einige Straßen umfangreich saniert und große Bordsteine durch abgerundete ersetzt.
  • Die Anzahl an Touristen die mittels Kreuzfahrtschiff auf die Insel kommen, hat sich in den letzten 10 Jahren verdoppelt. Wo 2008 noch 800 000 Menschen auf diesem Weg Mallorca besucht haben, so waren es im vergangenen Jahr 1,6 Millionen Touristen. Diese Daten veröffentlichte die balkanische Hafenbehörde am Donnerstag. Somit ist Palma der wichtigste Hafen im Mittelmeerraum. Durch den Ansturm an Urlaubern die mittels Kreuzfahrtschiff kommen, nehmen die Balearen über 250 Millionen im Jahr ein. Die Kreuzfahrt ist somit ein wichtiger Wirtschaftszweig für Mallorca, auch wenn die Massen an Touristen bei den Einheimischen durchaus kritisch gesehen werden.

Freitag, 22. Februar 2019:

  • Mallorca ist auch bei den Prominenten und Reichen sehr beliebt. So steigt der Immobilienmarkt für Luxusobjekte von Jahr zu Jahr. Die deutsche Immobilienfirma Engel & Völkers veröffentlichte dazu nun ihren neuen Jahresbericht. So stehen die teuersten Villen in Palmas Viertel Son Vida und in den Küstenbereichen der Gemeinden Andratx und Calvià. Die teuersten kosten dabei bis zu 11 Millionen Euro. Auch für 2019 wird es laut den Experten eine weitere Steigerung geben. Zu den zahlungskräftigen Kunden zählen Briten, Deutsche und Skandinavier. Im Schnitt muss man für die teuersten Luxushäuser bis zu 15 000 Euro pro Quadratmeter zahlen.
  • Die Halbinsel Formentor soll für Wanderer hergerichtet werden. Der Inselrat plant einen 10 Kilometer langen Wanderweg, der am Leuchtturm am Cap Formentor weiter führt. Der Weg wurde früher als Werkstoff-Lieferweg für den Bau des Leuchtturmes genutzt. Dieser soll in das Trockensteinwegenetz eingebunden werden. Der Weg mit dem Namen „Camilla Vell de Formentor“ wird seit 1930 nicht mehr genutzt, da die Straße die nötige Infrastruktur zum Leuchtturm lieferte.

Samstag, 23. Februar 2019:

  • Die Stadt Palma erhöht auf Bitten der Pferdekutscher die Preise für eine Rundfahrt in der Stadt. So kostet die Stundenfahrt in Zukunft 60 statt 59 Euro, die halbe Stunde 35 statt 30 Euro und die Dreiviertelstunde 45 statt 40 Euro. Die Fahrten werden jedoch mittlerweile immer kritischer gesehen und gelten besonders im Hochsommer als Tierquälerei. Im letzten Jahr waren einige Pferde durch die Hitze, stundenlangem Stehen in der Sonne und fehlendem Trinkwasser kollabiert.
  • Die Gefahr, dass sich der britische EU-Austritt (Brexit) negativ auf die Reisen britischer Bürger nach Mallorca auswirken wird, ist zumindest für diesen Somer unbegründet. Die EU einigte sich mit ihren 27 Mitgliedsstaaten darauf, dass britische Airlines auch weiterhin wie bisher Flüghäfen in der EU anfliegen dürfen. Jedoch ist dieser Kompromiss auf 7 Monate begrenzt und es ist zu erwarten, dass bei einem sogenannten harten Austritt aus der EU sich dann im Hinblick auf den Flugverkehr 2020 einiges ändern wird.

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