Mallorca-Wochenrückblick vom 1. Juli bis 7. Juli 2018

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Sonntag, 1. Juli 2018:

  • Seit diesen Sonntag ist der Shuttle-Bus zum Strand Es Trenc im Einsatz. Er fährt 11-mal am Tag zwischen 10:10 Uhr und 18:45 Uhr vom Club Náutico in Sa Rapida zum beliebten Naturstrand. Ebenfalls neu ist die Verbindung mit der Buslinie 505 zu den Traumbuchten S’Almunia und Caló des Moro. Dieser fährt im Ortskern von Santanyí los.
  • Am Wochenende ist wieder ein Exemplar der sehr gefährlichen Qualle „portugiesische Galeere“ aufgetaucht. Diesmal im Meer vor El Toro. Dagegen entpuppten sich die leichten Verbrennungen eines Kleinkindes am Strand von Portals Vells als Begegnung mit einer gewöhnlichen Quallenart.

 

Montag, 2. Juli 2018:

  • In Magaluf kam es wieder zu einem tödlichen Balkonsturz. Ein 25-jähriger Tourist stürzte aus dem 3. Stock eines Hotels in dem im Südwesten gelegenen Urlaubsort. Er wurde noch mit dem gerufenen Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, verstarb dort aber an seinen schweren Verletzungen. Schon im April und im Juni kam es zu jeweils tödlichen Balkonstürzen in Magaluf.

 

Dienstag, 3. Juli 2018:

  • Gegen zu hohen Wasserverbrauch durch defekte Rohre möchte jetzt der Ort Artà im Nordosten von Mallorca vorgehen. Derzeit gehen fast 65 Prozent verloren und kommen nicht direkt bei den Haushalten an. Durch umfangreiche Sanierungsarbeiten sollen die Verluste auf 30 Prozent gesenkt werden. Auf der Insel ist besonders im Sommer das Wasser sehr knapp. Durch vielfältige Aktionen und Hinweisen soll grundsätzlich auf den sparsamen Umgang mit Wasser hingewiesen werden.
  • Weiterhin gibt es wegen knappen Haushaltsmitteln kaum Möglichkeiten gegen das unkontrollierte Ankern der kleinen Yachten vor Sóller vorzugehen. In den geschützten Seegraswiesen ist es strikt untersagt, seine Anker in den Meeresboden zu rammen. Das Seegras ist um Mallorca ein wichtiger Bestandteil für die Gesundheit des Mittelmeerbereiches. Die Balearenregierung versprach, Mittel zur Verfügung zu stellen, um zumindest den Bereich um den Hafen stärker zu kontrollieren.

 

Mittwoch, 4. Juli 2018:

  • An der Playa de Palma sind sieben Personen festgenommen worden, die Touristen bestohlen haben sollen, während diese im Meer baden waren. In den Sommermonaten hat die Nationalpolizei die Präsenz an dem beliebten Strand erhöht um den Urlaubern mehr Sicherheit zu geben.

 

Donnerstag, 5. Juli 2018:

  • Ab den heutigen Tag gilt für frisch gewordene Väter in Spanien eine längere Elternzeit. Sie wurde um eine Woche auf fünf Wochen erweitert. Geplant ist eine jährliche Erhöhung um jeweils eine Woche. Ziel ist es, dass Väter irgendwann eine genauso lange Zeit mit ihren frisch geborenen Kindern verbringen können wie die Mütter. Derzeit können Frauen 4 Monate Elternzeit mit voller Gehaltsfortzahlung in Anspruch nehmen.
  • Am Naturstrand Es Trenc gibt es derzeit katastrophale Zustände bezüglich der Sauberkeit. So haben sich die Bewohner von Ses Covetes, Sa Ràpita und die Umweltschutzorganisation Terraferida bei den zuständigen Behörden beschwert und fordern dringend Abhilfe. Viele Badegäste hinterlassen ihren Müll am Strand und somit vermüllt die geschützte Küstenregion immer mehr. Von dem Ruf eines traumhaften karibischen Strandes, ist derzeit nicht viel zu sehen.

 

Freitag, 6. Juli 2018:

  • Bis zum 1. September hat die Zuggesellschaft SFM für die Wochenendnächte neue Fahrtzeiten eingerichtet. So verkehren die Züge von 23:15 Uhr bis 3:15 Uhr im Stundentakt. Mit den Nachtzügen soll es den Touristen und Inselbewohnern ermöglicht werden, die vielen Sommerfeste in den Gemeinden auf der Insel problemlos zu erreichen und anschließend ohne Fahrzeuge nach Hause zu kommen.
  • Bei einer Drogenrazzia in Palmas Stadtteil Can Pastilla sind zwei Männer festgenommen worden. Im Friseurladen und der Wohnung der beiden fanden die Polizei zwei Kilogramm Marihuana und 17 Kilogramm Haschisch. Es wird vermutet, dass die Kunden den Friseursalons nicht zum Haare schneiden sondern zum Decken des eigenen Drogenbedarfs aufgesucht haben.

 

Samstag, 7. Juli 2018:

  • Palma steckt 530 000 Euro in die Sanierung von neun öffentlichen Schulen. So sollen ab August an Schulfreien Tagen oder den Ferien Türen, Fenster, Treppen und Jalousien erneuert oder repariert werden. Auch die Klimaanlagen sollen fit für die nächsten Jahre gemacht werden.
  • Die zweite Meereslinie an der Playa de Palma, die Straße Calle Marbella und Calle Llaüt soll über den Winter saniert werden. Die Erneuerung des Straßenbelages kostet 650 000 Euro und soll bis Ostern 2019 abgeschlossen werden.

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